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Witzigmann früher in der Tantris-Küche, jetzt mit Ehren-Medaille.

Medaille für Jahrhundertkoch

Witzigmann bekommt Auszeichnung „München leuchtet“

München - Für seine Verdienste um die Kochkunst in München hat Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann (75) am Dienstag die Medaille „München leuchtet – Den Freundinnen und Freunden Münchens“ in Gold bekommen.

Bürgermeister Josef Schmid (47, CSU) überreichte Witzigmann die Auszeichnung im Rathaus. Als „Urvater moderner deutscher Koch- und Küchenkultur“ pries er den gebürtigen Österreicher dabei.

Als Küchenchef des Edel-Restaurants „Tantris“ hatte Witzigmann in den 1970er Jahren die französische Nouvelle Cuisine in Deutschland etabliert und sie mit seinen eigenen Kreationen weiterentwickelt. 1973 bekam das Lokal dafür den ersten und 1974 den begehrten zweiten Michelin-Stern.

1978 öffnete Witzigmann sein eigenes Restaurant Aubergine, das der Guide Michelin bereits nach einem Jahr mit drei Sternen prämierte – als erstes deutsches Restaurant überhaupt. Witzigmann war damit erst der zweite Koch außerhalb Frankreichs, der diese Auszeichnung erhielt. Die New York Times bezeichnete ihn damals als „Koch der Könige und Götter“, der französische Restaurantführer Gault Millau kürte ihn 1994 gar zum „Koch des Jahrhunderts“. Dabei handelt es sich um die höchste Auszeichnung dieser Profession.

„München war mit dem Tantris und dem Aubergine ein Gravitationszentrum der internationalen Küche“, schwärmte Schmid.

man

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