Wohin so schnell mit dem ganzen Geld?

München - Es ist gar nicht so leicht, 60 Millionen Euro auf die Schnelle zu investieren. Das bekommt gerade die Stadt zu spüren, der diese Fördersumme als Spritze für das Krisen-Investitionsprogramm zugedacht ist.

Das Geld aus Berlin zur Stützung der Wirtschaft und insbesondere des Bauwesens ist größtenteils noch nicht überwiesen. Doch die Mittel fließen nur, wenn die jeweiligen Projekte baureif sind.

Ein Anfang ist aber schon gemacht. Drei Straßen bekommen einen Abschnitt mit Flüsterasphalt: Chiemgaustraße (zwischen Rosenheimer- und Pfälzerwaldstraße), Fürstenrieder Straße (zwischen Ammersee- und Waldfriedhofstraße) und die Moosacher Straße (zwischen Riesenfeld- und Lerchenauer Straße). Hierfür werden vier Millionen Euro eingesetzt.

Bislang hatte sich das Baureferat wegen technischer Vorbehalte heftig gegen die Anlage von Flüsterasphalt gewehrt – auch nachdem eine verbesserte Version bereits auf dem Markt war. Bald sollen Autos auch auf der Wasserburger- und der Orleansstraße sowie der Landshuter Allee nur noch flüstern.

Ein weiteres Konjunktur-Projekt sei der Kindergarten an der Lüderstraße für 1,8 Millionen Euro Bausumme, wie das Baureferat auf Anfrage mitteilt.

ege

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