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„Einzigartige Lage“: Die früherer CSU-Zentrale an der Nymphenburger Straße wird demnächst abgerissen. Dort entstehen 60 Wohnungen im Luxus-Segment.

Wohnungsbauprojekt

Ehemalige CSU-Zentrale: Wo wohnen viel kostet

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München - Die LBBW baut auf dem Gelände der früheren CSU-Zentrale in der Maxvorstadt 60 „hochwertige“ Wohnungen. Demnächst beginnt der Abriss des alten Gebäudekomplexes. 

Seehofer, Stoiber und Strauß gingen hier ein und aus, jetzt wird die alte CSU-Zentrale in der Nymphenburger Straße 64 abgerissen. Die Partei hat das schmucklose, aber prominent gelegene Haus in der Maxvorstadt für einen hohen Millionenbetrag an die Immobilien-Tochter der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) verkauft und ist in einen Neubau in der Parkstadt Schwabing umgezogen (wir berichteten). Die LBBW lässt auf dem 2100 Quadratmeter großen Grundstück 60 „hochwertige“ Wohnungen errichten, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Hochwertig dürfte gleichbedeutend sein mit hochpreisig, zu Details will sich die LBBW aber noch nicht äußern. Offizieller Vermarktungsstart ist dieser April.

Die Schwaben haben in München bereits mehrere Bauprojekte im Luxus-Segment realisiert. Sie zeichnen unter anderem für die Hofstatt (Sendlinger Straße), das Palais an der Oper sowie den Wohnturm „The Seven“ im Glockenbachviertel verantwortlich. Demnächst will die LBBW mit dem Abriss der alten CSU-Zentrale beginnen, der plakative CSU-Schriftzug auf der Fassade ist bereits entfernt. „Die Lage und Geschichte dieses Grundstücks sind einzigartig“, sagt Roderick Rauert, Geschäftsführer der LBBW Immobilien Capital. „Die Möglichkeit, hier eine attraktive Wohnimmobilie für eine anspruchsvolle Zielgruppe zu schaffen, ergreifen wir mit großer Freude.“ Mit der Entwurfsplanung des Grundstücks wurde das Münchner Architekturbüro Fink + Jocher beauftragt.

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