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Der Zirkus-Abend der Komödianten

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Schottisch witzig: Steve Eleky treibt seinem Publikum mit seinen Witzen Lachtränen in die Augen.  Foto: Oliver Bodmer
Schottisch witzig: Steve Eleky treibt seinem Publikum mit seinen Witzen Lachtränen in die Augen. Foto: Oliver Bodmer

München - Bei der Premiere des dritten Winterprogramms im Circus Krone begeistert allen voran ein Schotte in Herzchen-Unterhosen.

„Ich habe schon lange nicht mehr so gelacht“, verkündete Schauspieler Peter Kremer bei der dritten und letzten Premiere des Circus Krone in dieser Wintersaison. Schon nach den ersten drei Sätzen von Steve Eleky stand für den ehemaligen „Siska“-Star fest: „Der wird gut.“ Und Eleky war wahrhaftig gut. Zum Brüllen komisch. Da liefen bei manchem Premieren-Besucher ungehemmt die Lachtränen.

Der Mann aus Ungarn, als „Ersatz“ für den weltbesten Jongleur angekündigt, entpuppte sich - im bunten Schottenrock mit Herzchen-Boxershorts darunter - als heimlicher Star des Abends. Der Schotten-Komiker kalauerte und kicherte sich mit seiner Ein-Mann-Show direkt in die Herzen des Publikums. Mit einfachsten Wortspielen, Antiwitz und Tricks nahm er in typisch britischem Understatement die Zunft der Zirkus-Zauberer und Artisten - und sich selbst - auf den Arm.

Irgendwie war es sowieso der Zirkusabend der Komödianten. Denn auch der italienische Clown Fumagalli unterhielt die Krone-Gäste vortrefflich - mit seinem berühmten „Bienchen-Entree“ oder der witzigen „Dirigenten-Nummer“.

Der Münchner Moderatorin Gundis Zambo hatte es am Dienstagabend dagegen besonders die Artistik angetan. „Faszinierend fand ich das Duo Varnas“, sagte Zambo, die mit ihrer Tochter zur Premiere gekommen war. Die beiden muskulösen Männer aus Bulgarien zeigten mit reiner Körperkraft gekonnte Flug- und Bodenakrobatik. Beifall und Bravo-Rufe waren ihnen sicher. Viel Applaus erhielten auch die chinesische Truppe Shandong, deren vierzehn Künstler wie Gummipuppen per Salti durch die Lüfte sausten, die Quinteron mit ihrer folkloristischen Wurfakrobatik, sowie das ungarische Duo Viro (auch privat ein Paar), das an blauen Seidentüchern waghalsige Sprünge hoch unter dem Zirkusdach vollführte.

Freilich gab es auch die berühmten Tiere des Circus Krone zu sehen. Jana Mandana präsentierte, neben einer klassischen Elefanten-Nummer, ihre wunderschönen Araber aus dem Krone-Marstall und demonstrierte die gerittene Hohe Schule auf Hengst Ramses, während ihr Ehemann, der Star-Dompteur Martin Lacey jr., seine zwölf Löwinnen samt Pascha-Löwen Kasanga in den Manege-Käfig schickte.

Bis Sonntag, 3. April, sind diese 35 Artisten aus zehn Nationen noch zu sehen. Danach verabschiedet sich der Circus Krone für mehr als sieben Monate aus München. Die Karten kosten zwischen 13 und 35 Euro. Reservierungen sind unter der Telefonnummer 089/545 80 00 möglich.

Carolin Högel

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