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Das Münchenstift-Haus in der Tauernstraße in Harlaching.

Münchenstift baut neu

Zwei Seniorenheime werden plattgemacht

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München - Die städtischen Seniorenheime stehen vor einem großen Umbau: Münchenstift-Chef Sigi Benker will die in die Jahre gekommenen Heime in Untermenzing und Harlaching abreißen und durch Neubauten ersetzen.

Dazu braucht er eine Kapitalspritze von 62 Millionen Euro.

Auch das Hans-Sieber-Haus muss weg.

Wieso Heime wie das Hans-Sieber-Haus in der Manzostraße weg müssen? „Das Gebäude aus den 70ern ist in die Jahre gekommen und entspricht nicht mehr den Anforderungen an ein zeitgemäßes Seniorenheim“, so Benker. Zu verwinkelt ist es, das Personal muss zu viel Zeit für die Wege aufbringen statt sich um die Senioren zu kümmern. Darum soll das Gebäude durch einen Neubau ersetzt werden. Der ist an der Franz-Nißl-Straße geplant. Die neue Einrichtung wird etwas kleiner als die alte: Die Zahl der Pflegeplätze schrumpft von 261 auf 174, die im betreuten Wohnen von 48 auf 27. Wieso man weniger Plätze braucht: „Die Senioren bleiben heute länger in ihrer Wohnung und gehen oft gleich auf die Pflegestation“, berichtet Benker.

Auch das Münchenstift-Haus in der Tauernstraße neben dem 60er-Trainingsgelände muss weichen, weil es veraltet ist. Hier wird an gleicher Stelle ein Neubau errichtet – mit 197 Pflegeplätzen (bislang 250) und 22 neuen Service-Apartments. Außerdem wird die Zahl der Apartments für Pfleger von 19 auf 84 aufgestockt.

Die neuen Pflegebereiche werden laut Benker wohnlicher, die Wohngruppen fürs selbständiges Wohnen kleiner – von jetzt 25 auf 12 bis 14. Die Heime sollen in die soziale Struktur der Viertel eingebunden werden. 2018 ist Baubeginn, die Eröffnung ist für 2020 geplant. Zur Finanzierung der Häuser soll der Stadtrat am Donnerstag eine Kapitalaufstockung um 61 Millionen Euro beschließen, die Zustimmung gilt als sicher. 

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