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2. Stammstrecke: Die CSU gibt Gas

Reiter begrüßt Vorgehen der Staatsregierung

2. Stammstrecke: CSU drängt auf Zusage

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München - Wie geht es weiter mit der 2. Stammstrecke? Bayerns Verkehrsminister Joachim Herrmann (CSU) drückte am Dienstag aufs Tempo.

Das Projekt 2. Stammstrecke nimmt weiter Fahrt auf. Bayerns Verkehrsminister Joachim Herrmann (CSU) drückte am Dienstag aufs Tempo: „Der Bund muss seine Mitfinanzierung verbindlich erklären.“ Erste Maßnahmen sollen 2016 starten. Zwischenzeitlich war Kritik laut geworden. Das Verfahren werde verschleppt, hieß es.

Herrmann ist am Dienstag vom Ministerrat beauftragt worden, bei Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) auf einen termingerechten Abschluss des Planfeststellungsverfahrens für den östlichen Abschnitt hinzuwirken. „Wir wollen die 2. Stammstrecke für München und die Region. Der Zeitplan der Deutschen Bahn steht“, sagte Herrmann.

Darüber hinaus fordert der Ministerrat vom Bund, seine gesamte Mitfinanzierung bei der 2. Stammstrecke bis spätestens zum Sommer 2016 verbindlich zu erklären. Das sei unerlässlich für den Freistaat. Denn der muss seinerseits gegenüber der Bahn Zusagen für die 2. Stammstrecke machen.

Herrmann verwies weiter darauf, dass die Bahn im Jahr 2016 erste Maßnahmen starten muss, um den Zeitplan für eine Inbetriebnahme bis Ende 2025 einzuhalten. Dabei geht es im Wesentlichen darum, Kabel und Rohre zu verlegen. Und die entsprechenden Baufelder müssen geräumt werden.

Münchens OB Dieter Reiter begrüßte gegenüber der tz ausdrücklich das Vorgehen der Staatsregierung, auf einen termingerechten Abschluss zu drängen. Dobrindt hatte Reiter die Beteiligung des Bundes ja bereits zugesagt. „Das sind gute Signale. Wir brauchen die 2. Stammstrecke so schnell wie möglich“, sagt Reiter. „Ich hoffe sehr, dass der Zeitplan bis zur Inbetriebnahme 2025 auch eingehalten wird.“

Sascha Karowski

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