Brand Großhadern Geister
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Brand in Großhadern: Ein Mann wollte seine Wohnung anzünden, um die Geister zu vertreiben, nachdem ertränken nicht funktioniert habe.
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Brand in Großhadern: Ein Mann wollte seine Wohnung anzünden, um die Geister zu vertreiben, nachdem ertränken nicht funktioniert habe.
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Brand in Großhadern: Ein Mann wollte seine Wohnung anzünden, um die Geister zu vertreiben, nachdem ertränken nicht funktioniert habe.
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Brand in Großhadern: Ein Mann wollte seine Wohnung anzünden, um die Geister zu vertreiben, nachdem ertränken nicht funktioniert habe.
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Brand in Großhadern: Ein Mann wollte seine Wohnung anzünden, um die Geister zu vertreiben, nachdem ertränken nicht funktioniert habe. Die Polizei inspizierte danach den Tatort.
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Brand in Großhadern: Ein Mann wollte seine Wohnung anzünden, um die Geister zu vertreiben, nachdem ertränken nicht funktioniert habe. Die Polizei inspizierte danach den Tatort.

Unheimliches Motiv

Münchner zündet Wohnung an, um "die Geister" zu töten

München - Ein gruseliges Motiv hat einen Münchner am Samstagmorgen dazu verleitet, seine Wohnung anzuzünden. Er wollte die Geister vertreiben. Es ist nicht sein erster Versuch. 

Wie die Polizei mitteilt, bemerkten die Hausbewohner eines Anwesens in Großhadern am frühen Samstagmorgen Rauch in der Wohnung im Erdgeschoß. Die aufmerksamen Nachbarn verständigten die Feuerwehr. Die Retter mussten erst einmal die versperrte Wohnungstür öffnen, bevor sie den Brand im Wohnzimmer löschen konnten.

Der 40-jährige Wohnungsmieter hielt sich zu diesem Zeitpunkt nicht in seiner Wohnung auf. Wie die Polizei bisher ermitteln konnte, hatte der Mann vor der Terrassentür liegende Gegenstände in Brand gesetzt. Dadurch kam es zu einer sehr starken Rauchentwicklung im Treppenhaus und die Fassade über den Wohnungsfenstern wurde verrußt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 30.000 Euro.

Der Mieter ist kein Unbekannter: Bereits vor zwei Monaten hatte er laut Polizei seine Wohnung unter Wasser gesetzt, um "Geister zu ertränken". Offenbar erfolglos. 

Gegenüber den den Nachbarn erzählte er nämlich, dass er mit dem „Ertränken“ nicht erfolgreich war und er beim nächsten Mal wohl „Feuer“ brauchen würde. Aufgrund dieser Ermittlungen und der Tatsache, dass ein technischer Defekt als Brandursache ausgeschlossen werden konnte, besteht gegen den Mieter ein dringender Tatverdacht. 

Er wurde noch am Tatabend vorläufig festgenommen. Bei seiner Vernehmung wollte er jedoch nichts zur Sache sagen. Der Ermittlungsrichter ordnete am Sonntag schließlich die Unterbringung in einer psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses an.

kg

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