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Attila F. soll Stimmen gehört und darum auf seine Mutter eingestochen haben. 

„Ich finde es schrecklich, was ich getan habe“

Nachdem er Stimmen hörte: Mann sticht viermal auf seine Mutter ein

Eine innere Stimme habe ihm befohlen, seine Mutter zu töten: Vier Mal soll Attila F. (50) deshalb im Mai 2017 in Sendling auf seine Mutter Eva F. eingestochen haben. 

München - Not-OP! Die 70-Jährige überlebte. Seit gestern wird F. vor dem Landgericht wegen versuchten Mordes der Prozess gemacht. Dass Attila F. massive psychische Probleme gehabt hat, deutete sich schon Tage vor der Tat an. Bereits zwei Tage zuvor hatte er der Mutter erzählt, er habe seine Tochter (15) getötet, zerstückelt und vergraben - nur eines von Attila F.s Hirngespinsten, wie sich glücklicherweise herausstellte. 

Dann, am Morgen des 13. Mai 2017, soll F. mit einem Messer vier Mal auf die wehrlose Mutter eingestochen haben. Eva F. erlitt schwerste Verletzungen an Lunge und Leber, überlebte nur mit viel Glück. Der Polizei sagte Attila F., er wollte an das Ersparte seiner Mutter. Denn Eva F. hatte rund 3000 Euro in ihrem Wohnzimmersessel versteckt. Vor Gericht korrigierte er: „Es ging nicht um Geld. Ich habe Stimmen gehört, die mir das befohlen haben. Erst als ich sie blutüberströmt daliegen sah, wurde mir klar, was ich getan hatte.“ Heute bereut F. die Tat. „Ich finde es schrecklich, was ich getan habe. Ich habe meine Mama verloren, es tut mir wahnsinnig leid.“ Eva F. ist mittlerweile verstorben. Ihr Tod stehe aber nicht in Zusammenhang mit der Tat, so die Ermittler. Damit fehlt im Prozess die wohl wichtigste Zeugin. Attila F. droht ein Leben in der Psychiatrie.

Judtih Kohnle

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