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In der vergangenen Woche begann der oberirdische Abriss. 

Moderner Gebäude-Komplex in Planung

Schwanthalerhöhe: Hacker-Pschorr-Bräuhaus wird abgerissen

Bereits im März 2017 wurde es aufgegeben, nun rollen die Bagger an. Das ehemalige Hacker-Pschorr-Bräuhaus direkt an der Wiesn wird abgerissen. 

Jetzt rollen die Bagger an! Sie machen das ehemalige Hacker-Pschorr-Bräuhaus direkt an der Wiesn dem Erdboden gleich. Hier soll ein Büro-Würfel entstehen. Und damit die Bauarbeiten wie geplant im Frühjahr beginnen können, müssen die Bauherren jetzt erst mal die Abrissbirne schwingen. Die Maßnahme entsteht parallel zum neuen Geschäfts-Quartier namens Forum Schwanthalerhöhe. Schon im März 2017 hat Wirt Klaus Rehklau sein prestigeträchtiges Bräuhaus aufgeben müssen - zu wenige Besucher, der Betrieb zu unrentabel.  

Direkt an der Wiesn: Auch mit Bussi Bussi Bavaria ist heuer Schluss

Einer der Gründe: Das Gebiet zwischen Gollierstraße und Schwanthalerhöhe ist im Wandel, direkt nebenan baut schon seit einiger Zeit die Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungsgeselschaft (HBB) aus Hamburg gemeinsam mit der Bayerischen Hausbau einen Konsum-Tempel. „Es macht für uns keinen Sinn mehr, eine Großgaststätte zu betreiben, wenn um uns herum alles abgerissen beziehungsweise entkernt wird“, sagte Rehklau damals im Gespräch mit dertz. Der P1-Wirt Franz Rauch witterte die Gelegenheit und nutzte die Fläche zwischen. 

Zusammen mit der Hacker-Pschorr-Brauerei rief er Bussi Bussi Bavaria ins Leben - einen Treffpunkt für Wiesn-Freunde, die nach dem Zapfenstreich im Zelt noch in Feierlaune waren. Auch damit ist heuer Schluss. Stattdessen soll hier ein moderner Gebäude-Komplex mit dem Namen DAVANTO entstehen - mit Büros, Fitnessstudio im Erdgeschoss und Gastronomie. Wer aber genau einziehen wird, ist bisher nicht bekannt. Fest steht: Im Oktober 2021 soll das Projekt fertig, die Räume bezugsfertig sein. Die Münchner Architekten Allmann Sattler Wappner zeichnen verantwortlich für den Entwurf, der bei der Stadtgestaltungskommission auf Anklang gestoßen ist. 

Moderner Gebäude-Komplex: Wer genau einzieht, noch nicht bekannt

Künftig soll ein elegantes, offenes Gebäude mit streng gegliederter Fassade den Platz des klobigen Bräuhauses einnehmen. Dazu: Dachterrassen und Außenarbeitsplätze mit Blick direkt auf die Theresienwiese. In den 70er-Jahren hatte man die zwei historischen Bierkeller, die hier einst standen, rigoros kaputtgemacht und die Klötze gebaut, die dort heute stehen. Nun will man das ein Stück weit korrigieren. Der Abriss des eher unansehnlichen Hacker-Pschorr-Bräuhauses ist ein weiterer Schritt in diese Richtung. 

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