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Heimkehr nach Giesing? Der Münchner Stadtrat hat nichts dagegen. 

Nun liegt es am FC Bayern

Stadtrat einig: TSV 1860 darf zurück ins Grünwalder Stadion

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Der Stadtrat hat die Rückkehr des TSV 1860 München ins Grünwalder Stadion abgesegnet. Einige Baustellen bleiben dennoch - und der FC Bayern muss ebenfalls mitspielen. 

München - Ein wichtiger Schritt bei der Rückkehr des TSV 1860 München zurück ins Grünwalder Stadion ist getan: Der Münchner Stadtrat gab in seiner Sitzung am Mittwoch grünes Licht für einen Umzug der Löwen nach Giesing. Alle Fraktionen unterstützten zwei entsprechende Anträge. „Ja, wir wollen, dass die Sechziger wieder im Grünwalder Stadion spielen können“, fasste Oberbürgermeister Dieter Reiter den Beschluss zusammen. 

Die maximale Zuschauerkapazität des Grünwalder Stadions wurde bei der Sitzung ebenfalls thematisiert. Derzeit bietet die Arena 12.500 Fans Platz. Der Stadtrat befürwortet eine Erweiterung auf 15.000 Plätze durch den Ausbau der Westkurve, mehr sollen es aber auf keinen Fall werden. Rechtzeitig zum Start der Viertligasaison Mitte Juli wird dieses Projekt aber nicht mehr fertig, wenngleich Teile der Westkurve bereits genutzt werden können. 

Können Fans künftig umsonst mit der MVG anreisen?

Mit der Entscheidung des Stadtrats steht dem Wunschtraum vieler Fans zumindest formell nichts mehr im Weg. Dennoch müssen noch einige Punkte geklärt werden, ehe die Löwen in Giesing in die vierte Liga starten können.  Denn nicht alle sind begeistert von der Rückkehr der Löwen nach Giesing - viele Anwohner fürchten Lärm und Randale. Der Stadtrat fordert deswegen ein klares Sicherheitskonzept, auch zur Trennung der Fanlager. 

Der TSV 1860 wird mit Sicherheit einen höheren Zuschauerschnitt anziehen als andere Viertligavereine. Daher muss sich die Stadt noch Gedanken über Lösungen zur geregelten Anreise der Zuschauer machen. Unter anderem bedarf es ein Konzept zur Verbesserung der Parkplatzsituation. Um den Zuschauern die Anreise zu erleichtern, könnten die Tickets zur An- und Abreise künftig in öffentlichen Verkehrsmitteln als Fahrkarten gültig sein. Über diesen Vorschlag spricht der TSV 1860 derzeit mit der MVG.

Umzug ins Grünwalder: Jetzt liegt‘s am FC Bayern  

Die größte Hürde ist allerdings nicht der Einzug in die heimische Spielstätte, sondern der Auszug aus der Allianz Arena. „Das ist nicht unser Thema“, betonte auch CSU-Stadtrat Manuel Pretzl. Ursprünglich laufen die Verträge des TSV 1860 mit dem Stadtrivalen noch bis 2025. Löwen-Geschäftsführer Markus Fauser verhandelt derzeit mit dem FC Bayern über die Konditionen einer vorzeitigen Auflösung. Eine Entscheidung wird bis Ende Juni erwartet. 

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sr

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