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Dorde R. stürzte in seinem Auto acht Meter in die Tiefe. Der Mercedes landete mit den Rädern voraus auf einer Fußgängertreppe. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Der Schaden am Mercedes und an dem Holzzaun beträgt etwa 15 000 Euro

"So etwas wünsche ich niemandem"

Er stürzte acht Meter mit seinem Mercedes in die Tiefe

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München - Dorde R. kommt mit seinem Auto von der Fahrbahn ab und stürzt acht Meter in die Tiefe. Er hat Glück und erleidet nur Schnittwunden.

Was passiert ist, kann Dorde R. am Tag danach noch nicht ganz begreifen. „Man realisiert das erst mit der Zeit“, sagt der 21-Jährige. Der Münchner ist sich aber sicher, dass er am Sonntag in der Früh jede Menge Schutzengel bei sich gehabt haben muss. Dorde R. stürzte in Thalkirchen mit seinem Mercedes acht Meter in die Tiefe – und überlebte mit einigen Schnittwunden an den Händen, Prellungen und einem Schleudertrauma.

Nach einem Besuch in einer Diskothek an der Maximilianstraße macht sich der Münchner kurz vor 5 Uhr mit seinem Auto auf den Weg nach Hause. Als er den Schmiedberg hinauf zur Wolfratshauser Straße fährt, will er etwas am Armaturenbrett verstellen. „Was genau, kann ich mich nicht erinnern“, sagt der Büroangestellte. „Alkohol hatte ich auf jeden Fall keinen getrunken.“ Kurz abgelenkt, kommt der 21-Jährige etwa 20 Meter vor der Kreuzung in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab. „Ich habe die Kontrolle über mein Auto verloren – das ging alles innerhalb von Sekunden“, erzählt Dorde R.

Dorde: "Habe gar nicht kapiert, wo ich bin"

Der Mercedes C-Klasse durchbricht die hölzerne Absperrung und stürzt durch Bäume und Büsche hindurch senkrecht nach unten. Das Auto überschlägt sich nicht. Es landet auf allen vier Rädern auf einer Fußgängertreppe. Der Aufprall ist so hart, dass der Fahrersitz herausbricht und die Airbags alle aufgehen. „Ich kann mich nicht erinnern, was ich in diesem Moment gedacht habe“, sagt der Münchner. Erst, als er das Blut an seiner Nase und den Händen merkt, kommt er wieder zu sich. Er sucht sein Handy, kann es aber nicht finden. „Das muss mir aus der Tasche gerutscht sein, es wurde später im Auto gefunden“, erzählt Dorde R. „Ich habe zuerst gar nicht kapiert, wo ich bin.“

Er rappelt sich auf und steigt die Treppe hinauf zur Wolfratshauser Straße. Er winkt den vorbeifahrenden Autofahrern, doch zuerst fahren alle vorbei. „Die dachten wohl, ich sei betrunken.“ Endlich hält ein BMW-Fahrer an und verständigt Polizei, Rettungsdienst und Dordes Eltern. Der Münchner wird ins Krankenhaus eingeliefert, darf es aber am Montag in der Früh schon wieder verlassen. „Zum Glück ist der Unfall für mich noch relativ glimpflich ausgegangen.“ Und zum Glück sei in dem Moment, als sein Fahrzeug abstürzte, kein Fußgänger auf der Treppe gewesen. „Meine ganze Familie steht unter Schock. Ich wünsche wirklich niemandem, dass ihm so etwas passiert.“

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