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Die Freunde Johannes Bayerlein (33, li.) und Philipp Rothhaas (35, re.) haben einem alten Kiosk neues Leben eingehaucht.

Gastro-Tipp

Sie hauchten dem alten Kiosk neues Leben ein

1917 wurde der Kiosk an der Thalkirchner Brücke eröffnet. nach langem Leerstand wurde er jetzt wieder eröffnet. Was die Besucher erwartet. 

München - Die Freunde Johannes Bayerlein (33, li.) und Philipp Rothhaas (35, re.) haben einem alten Kiosk neues Leben eingehaucht. Durch Zufall stieß Bayerlein auf das verfallene Häuschen an der Thalkirchner Brücke. Er recherchierte und erfuhr, dass der Imbiss schon seit den 90er-Jahren leerstand. Das fand Bayerlein schade und ihm kam die Idee: Ich kaufe den Kiosk! 

Ein halbes Jahr Arbeit steckten Bayerlein und Rothhaas dann mithilfe des Architekten Peter Heilmayr in das Gebäude. Seit Dezember sind der Betriebswirtschaftler (Bayerlein) und der gelernte Filmausstatter (Rothhaas) stolze Besitzer vom „Kiosk 1917“. „Der Laden war quasi ein Weihnachtsgeschenk an uns selbst“, sagt Rothhaas. 

Im Jahr 1917 öffneten die ersten Besitzer den Kiosk zum Verkauf von Limonade. Im jetzigen Kiosk/Café bieten die Inhaber belegte Semmeln (2,90 Euro), täglich zwei verschiedene Tagesssuppen (4,80 Euro), gekocht von der „Münchner Suppenküche“, verschiedene Kuchensorten, gebacken von der Initiative „Kuchentratsch“ (Stück 3,60 Euro) und auch Augustiner-Bier (2,50 Euro) an. 

Das charmante kleine Café bietet Platz für 16 Gäste und draußen für 20. Der Kiosk ist mit kleinen Holztischen eingerichtet, der Boden ist mit blau-grau-weißen Fliesen ausgestattet und an den Wänden hängen Pop-up Bilder vom Kiosk, wie er früher einmal aussah. Neuerdings planen die beiden Männer auch Partys in ihrem Laden, Vermietungen des Raumes für Geburtstage sind auch möglich. 

Der „Kiosk 1917“ hat jeden Tag von 9 Uhr bis 19 Uhr geöffnet und befindet sich an der Tierparkstraße 2, direkt bei der U-Bahn-Station Thalkirchen.

plt

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