Brennendes Öl mit Wasser gelöscht

Nach Küchenbrand: Feuerwehr mit dringlichem Appell

München - Am Samstagabend ist bei einem Küchenbrand ein Schaden von etwa 15.000 Euro entstanden. Bei dem Versuch, brennendes Öl mit Wasser zu löschen, geriet eine Küche in Brand.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Feuerwache Sendling sowie der freiwilligen Feuerwehr haben sich die betroffenen Personen bereits selbst in Sicherheit gebracht. Die brennende Dunstabzugshaube löschte ein Trupp unter schwerem Atemschutz. Zudem kontrollierte die Feuerwehr alle benachbarten Wohnungen. Anschließend wurde ein Hochleistungslüfter eingesetzt, um den Brandrauch aus den betroffenen Räumlichkeiten zu entfernen.

Die Mieter der betroffenen Wohnungen wurden von Rettungsassistenten der Feuerwehr ambulant versorgt. Neben elektrischen Defekten von Küchengeräten gehören brennendes Fett bzw. Öl gehören zu den häufigsten Brandursachen in der Küche.

In diesem Zusammen weist die Feuerwehr auf Folgendes hin: 

Löschen oder kühlen Sie heißes oder brennendes Fett / Öl niemals mit Wasser! Durch die hohe Temperatur des brennenden Fettes / Öls verdampft das Wasser schlagartig und das Fett / Öl spritzt explosionsartig hoch. Dies führt unter Umständen zu lebensgefährlichen Verbrennungen und zu einer Brandausbreitung. Deshalb empfehlen wir: Decken Sie brennende Fette / Öle in Töpfen bzw. Pfannen mit einem passenden Deckel ab. Dem Feuer wird somit der Sauerstoff entzogen und es erlischt. Entfernen Sie die Abdeckungen jedoch nicht voreilig. Durch die eventuell noch vorhandene Hitze kann sich das Fett bei erneuter Sauerstoffzufuhr erneut entzünden!

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