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50 Bewohner des Studentenwohnheims flüchteten vor den Flammen ins Freie.

In Obersendling

Brand in Studentenwohnheim - Bewohner flüchten ins Freie

München - Mitten in der Nacht hat die Münchner Feuerwehr ausrücken müssen, um einen Zimmerbrand in einem Wohnheim zu löschen. Wie das Feuer ausbracht, ist nicht klar. Das Appartement ist unbewohnbar.

Dichter, schwarzer Rauch zog aus dem Fenster eines Zimmers in einem Studentenwohnheim in der Baierbrunner Straße, als die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei Mittwochnacht gegen 0.35 Uhr dort eintrafen. Über das Treppenhaus verschafften sich die Feuerwehrmänner Zugang zu dem brennenden Zimmer und kontrollierten dabei die umliegenden Wohnungen und Stockwerke, ohne dort Bewohner anzutreffen. Diese hatten vor Eintreffen der Feuerwehr bereits alle das Gebäude verlassen. Auch der Mieter der in Flammen stehenden Wohnung war glücklicherweise nicht vor Ort. 

Feuerwehr und Polizei waren im Einsatz.

Den Einsatzkräften gelang es schnell, den Brand einzudämmen und das Feuer zu löschen. Zu diesem Zeitpunkt war das Appartement jedoch schon komplett ausgebrannt und ist nun nicht mehr bewohnbar. 

Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste die Feuerwehr das betroffene Stockwerk maschinell belüften. Die etwa 50 Bewohner, die vor den Flammen ins Feie geflohen waren, mussten während der Lüftungsarbeiten vor dem Gebäude ausharren und durften erste nach deren Beendigung ins Studentenwohnheim zurückkehren.

Wie das Feuer ausgebrochen war, ist unklar. Die Brandermittler der Polizei haben die Ermittlung aufgenommen. Der Sachschaden wird derzeit auf circa 10.000 Euro taxiert.

mm/tz

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