Yak-Kalb Quinoa Tierpark Hellabrunn
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Kälbchen Quinoa ist zwar erst ein paar Tage alt, darf aber schon mit auf die Weide.
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Das Kalb ist kerngesund.
Yak-Kalb Quinoa Tierpark Hellabrunn
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Wenn es zu viel wird, ist Mutter Korea natürlich die beste Anlaufstelle.

Kleines Hausyak schon ganz munter

Nachwuchs in Hellabrunn: Yak-Kälbchen Quinoa mischt die Herde auf

München - Seit vergangenen Wochenende stakst ein neuer Bewohner über die Yak-Wiese im Tierpark Hellabrunn. Kalb Quinoa ist zwar erst ein paar Tage alt, trabt aber schon mit den Großen mit.

Seit vergangenem Wochenende gibt es auch bei den Hellabrunner Hausyaks Nachwuchs: Die kleine Kuh Quinoa ist laut Tierpark kerngesund und springt bereits wenige Tage nach ihrer Geburt munter über die Wiese der Yak-Anlage. Im September hatte sich der Tierpark über Nachwuchs bei den Königspinguinen gefreut.

Ihre kleinen Hinterbeinchen könne Quinoa schon gut einsetzen: "Ganz flink und tollkühn springt das Kälbchen, das gerade einmal 14 Kilogramm wiegt, hinter den anderen Yaks aus dem Stall und hinaus in den kühlen Herbstmorgen." Während die erwachsenen Rinder gemütlich umhertrotteten – schließlich seien sie mit einem Gewicht zwischen 250 und 400 Kilogramm auch schon um einiges schwerer als Quinoa – schlage das gerade fünf Tage alte Yak-Kalb einen Haken nach dem anderen und erkunde mutig die Anlage. 

Wenn es Quinoa reicht mit der Erkundungstour, trabt das Kalb zurück zu seiner Mutter Korea. "Dort ruht sich die Kleine erst einmal zwischen den anderen Yaks der Hellabrunner Herde aus."

Seinen ungewöhnlichen Namen hat Kalb übrigens der Namensregelung des Tierparks zu verdanken: Jungtier-Namen müssen, je nach Jahr, alle mit demselben Buchstaben beginnen. 2016 ist das Q an der Reihe. Mit diesem ungewöhnlichen Anfangsbuchstaben mussten dieses Jahr schon so einige Namen gefunden werden.

Hausyaks - domestizierte Rinderart im Himalaya

Bei den Yaks in Hellabrunn handelt es sich laut Tierpark um Hausyaks (Bos grunniens). Die domestizierte Rinderart wird vor allem im Himalaya, der Mongolei und dem Süden Sibiriens gehalten und stammt vom in der tibetischen Hochebene lebenden Wildyak (Bos mutus) ab. Sie sind an die dortigen extremen klimatischen Bedingungen angepasst und sehr genügsam. So können sie in den oft unwirtlichen Gegenden auch mehrere Tage ohne Futter und Wasser überstehen. 

Vor allem in der Landwirtschaft spielen Hausyaks eine wichtige Rolle. Die Tiere liefern Milch und Fleisch, Wolle und Leder – und ihr getrockneter Dung ist ein wichtiges Brennmaterial. Außerdem werden sie als Reit- und Lastentiere gehalten. Im Gegensatz zu den Hausyaks sind die Wildyaks, wie viele andere heute noch existierende Wildrind-Arten, nach der Roten Liste der IUCN (International Union for Conservation of Nature) als gefährdet eingestuft. Der Restbestand des Wildyaks, der sich auf West-China und Tibet beschränkt, ist allein in den letzten 30 Jahren um über 30 Prozent zurückgegangen.

kf

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