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Zu haben: Die Rinecker-Villa steht zum Verkauf.

Direkt an der Isar

4000 qm Grundstück, 14 Zimmer, Wellnessbereich: Rinecker-Villa in Thalkirchen steht zum Verkauf

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1202 Quadratmeter Wohnfläche, 14 Zimmer, darunter: mehre Bäder, Sauna und ein Innenpool. Das alles bietet die Rinecker-Villa. Der Glaskubus in Thalkirchen sucht einen neuen Besitzer.

München - Was für ein Haus, und was für ein Preis: Im Süden der Stadt, direkt an der Isar steht der 22 Meter mal 22 Meter große Glaskubus - so ist es nachzulesen auf der Internetseite von Engel & Völkers. Das Unternehmen vermittelt hochwertige Immobilien, darunter aktuell die Rinecker-Villa. Das markante Haus in Thalkirchen wurde 1995 auf einem Grundstück von gut 4000 Quadratmetern gebaut und verfügt über 1202 Quadratmeter Wohnfläche. Die teilt sich auf insgesamt 14 Zimmer auf - fünf Bäder, Sauna, Fitnessraum, Wellnessbereich mit Innenpool. Und natürlich gibt’s eine Alarmanlage.

Je nach Tages- und Jahreszeit spiegeln sich die umliegenden Bäume in dem Glaskubus und lassen das Bauwerk mal optisch in den Hintergrund treten, mal als gläsernen Monolithen erscheinen. So heißt es in der Anzeige mit der Überschrift „Wohnen und Natur im Einklang“. Das Ganze gibt’s für einen Kaufpreis von 18,2 Millionen Euro. Eine Villa zwischen den Isarauen und dem Hinterbrühler See mit beheiztem Außenpool und großzügiger Terrasse.

Lesen Sie auch: Halb abgebrannt und verwahrlost - trotzdem kostet Haus 650.000 Euro

Krebs-Arzt bewohnte Villa

In der Immobilie, die nur einen Steinwurf vom Rinecker Protonentherapiezentrum (RPTC) entfernt liegt, hat der Arzt Hans Rinecker (76) gewohnt. Seine Klinik bietet spezielle Behandlungen mit Protonen gegen Krebs an. Der Gründer hatte zuvor auch die benachbarte Rinecker-Klinik betrieben. Sie wurde 2015 von der Tutzinger Artemed-Gruppe gekauft und heißt jetzt Chirurgisches Klinikum München Süd.

Der Arzt sagte damals auf Anfrage, er habe die Klinik aus Altersgründen verkauft. Geldnot sei nicht der Grund gewesen. Rinecker hat dem Vernehmen nach die High-Tech-Klinik seit 2010 aus eigenem Privatvermögen subventioniert. Auch für das Bestrahlungszentrum hat Rinecker laut eigener Aussage Millionen aus eigener Tasche bezahlt.

Tina Layes

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