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In Sachen Infrastruktur ist es im Münchner Süden gibt es im 19. Stadtbezirk Probleme: Die Infrastruktur hält nicht Schritt mit der wachsenden Bevölkerungszahl.

Wachsende Population

Schlechte Infrastruktur: Sorge um Münchens 19. Stadtbezirk

Straßen, Schulen und vor allem der Verkehr platzen in der bayerischen Landeshauptstadt mancherorts aus den Nähten. Im 19. Stadtbezirk sieht sich München dem Vorwurf konfrontiert, zu wenig getan zu haben.

Im 19. Stadtbezirk, der die Viertel Thalkirchen, Obersendling, Forstenried, Fürstenried und Solln umfasst, steht es nach Ansicht des Bezirksausschusses schlecht um die Infrastruktur. Der Bezirk platze aus allen Nähten; Straßen, Schulen und soziale Einrichtungen würden nicht mitwachsen. Vor allem, weil immer mehr Menschen zuziehen. 

Ein Gesamtkonzept für den Verkehr fehle, die Schulen hätten zu wenig Platz und seien insgesamt sowieso zu wenig, genauso wie Sportanlagen. Auch die Polizeiinspektion sei der wachsenden Bevölkerung nie angepasst worden, heißt es in einem Antrag der CSU-Fraktion im Bezirksausschuss. Die Lokalpolitiker kommen zu dem Fazit: „Es wird mit Recht erwartet, dass die Lebensqualität und Bedarfe der bisherigen und zukünftigen Bürgerinnen und Bürger bei allen Planungen der zuständigen Referate stärker berücksichtigt werden.“

19. Stadtbezirk: Besonders der gestiegene Verkehr liegt im Fokus

Der Vorwurf an die Stadt München: Seit viereinhalb Jahren warte der Bezirk auf ein Gesamtkonzept für den 19. Stadtbezirk. Vor allem soll es in dem Konzept um den Verkehr gehen. Passiert sei noch nichts – ein großes Problem für die Bewohner und den Bezirksausschuss. Es gehe schließlich darum, Lebens- und Wohnqualität im Bezirk zu erhalten oder sogar zu verbessern. Dies könnte durch eine Beschränkung des Zuzugs oder eine bessere Infrastruktur erreicht werden.

Verkehrsinfarkt am Sendlinger Tor: 750 Meter in einer Stunde

Der Bezirksausschuss entwirft deshalb nun eine Resolution, die alle fehlenden oder mangelhaften Infrastruktureinrichtungen im Stadtbezirk auflistet. Ziel ist es, diese Liste an die Stadt zu schicken. Die Lokalpolitiker erhoffen sich so, den Druck auf die Stadt zu erhöhen, damit diese endlich einen konkreten Plan vorlegt. 

Andrea Lindner

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