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Die Verhandlungen über die Übernahme des Hermann-von-Siemens-Parks durch die Stadt sind abgeschlossen.

Stadt und Siemens sind handelseinig

So geht es mit dem Siemens-Sportpark weiter

In wenigen Wochen soll der Stadtrat den Kauf des Sportparks im Münchner Süden absegnen – dann können die Verträge unterzeichnet werden. So wird das gelände auch privaten Investoren entzogen. 

München - Erleichterung im Münchner Süden: Die Verhandlungen über die Übernahme des Hermann-von-Siemens-Parks durch die Stadt sind abgeschlossen. Das gab Bürgermeister Josef Schmid (CSU) bei der Bürgerversammlung von Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln bekannt. Derzeit erarbeite die Verwaltung einen Beschlussentwurf, der dem Stadtrat vor der Sommerpause vorgelegt werden soll. „Unmittelbar danach können die Verträge unterzeichnet werden.“

2011 hatte Siemens beschlossen, den Sportpark abzustoßen. Das Grundstück war der Belegschaft 1959 vom Namenspatron und damaligen Siemenschef als Erholungs- und Betriebssportstätte gestiftet worden. Heute ist dort nur noch der Siemens Tennis Club München aktiv, ein Großteil der rund 14 Hektar großen Fläche liegt brach.

Auch private Investoren wollten kaufen

Die Stadt war nicht der einzige Kaufinteressent. Auch private Investoren hatten ein Auge auf den Park geworfen. Das jahrelange Tauziehen um das Areal irritierte sowohl Bürger als auch Kommunalpolitiker. Sie forderten immer wieder, die Stadt müsse das Areal erwerben. Trotzdem kamen die Gespräche mit dem Konzern nur zäh voran. Als Grund wurden unterschiedliche Preisvorstellungen genannt. Im Februar zeichnete sich endlich ein Silberstreif am Horizont ab. Ein Siemenssprecher verkündete, eine Entscheidung stehe unmittelbar bevor. „Zugunsten unseres Wunschkandidaten, der Stadt.“

Die Bevölkerung braucht Erholungsflächen

Dennoch gab es Skepsis: Bezirksausschuss-Chef Ludwig Weidinger (CSU) richtete deshalb zu Beginn der Bürgerversammlung erneut einen Appell an die Stadt: „Wir fordern sie dringend auf, den Sportpark zu kaufen.“ Die stark wachsende Bevölkerung brauche Grün- und Erholungsflächen. Josef Schmids Ankündigung kurz danach erntete viel Applaus.

Auch die Umgebung des Sportparks war Thema. Ein Bürger beantragte, die Flächen östlich und südlich des Siemens-Sportparks als Landschaftsschutzgebiet auszuweisen. Keine neue Forderung: „Jetzt muss endlich etwas vorangehen“, so der Mann.

Brigitta Wenninger

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