Sicherungsknoten löste sich

Frau stürzt in Kletterhalle in den Tod

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München - Tragischer Unfall in einer Kletterhalle in München-Thalkirchen: Eine 45-jährige Sportlerin starb, nachdem sie am Sonntagnachmittag aus 13 Metern Höhe abgestürzt war.

Nach ersten Informationen der Polizei führte ein Fehler bei der Sicherungsausrüstung der Frau zu dem Unfall, bei dem eine 45-Jährige, die mit ihrem gleichaltrigen Mann beim Klettern war, starb. 

Die erfahrene Kletterin war in der Halle die Kletterwand mit der Schwierigkeitsstufe 5+ bis 6- bis ganz nach oben in eine Höhe von 13 Metern geklettert und wollte wieder absteigen. Dabei verlor sie den Halt, so die Polizei, sackte kurz in ihren Sitzgurt und stürzte dann ab.

Da der Knoten an ihrem Sicherungsgurt nicht richtig geschlossen war, stürzte die Frau zu Boden. Dabei zog sie sich schwerste Verletzungen zu. Sie musste unter laufenden Reanimation in ein Klinikum gebracht werden. Dort starb sie kurze Zeit später.

Es gebe keine Hinweise auf ein Fremdverschulden, sagte ein Polizeisprecher. Auch ein Sprecher des Deutschen Alpenvereins in München betonte: „Es liegt kein technisches oder organisatorisches Versagen vor.“ Im Kletterzentrum Thalkirchen habe es noch nie zuvor einen tödlichen Unfall gegeben.

js/dpa

Rubriklistenbild: © picture-alliance / dpa

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