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Eine Frau aus Trudering hatte Emilia am 25. Dezember in ihrer Biotonne gefunden. 

„Es war schon ein Pärchen zu Besuch“

In Biotonne entsorgt: Das wurde aus Häschen Emilia

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München - Das Weihnachtsfest hatte sich Häschen Emilia sicher anders vorgestellt - es verbrachte einen Teil der Feiertage in einer Biotonne. Jetzt wohnt Emilia im Tierheim.

Herzlos, gemein, ein Akt der Tierquälerei. Anders lässt sich das, was Häschen Emilia an Weihnachten widerfahren ist, nicht beschreiben. Am 25. Dezember hatte die Bewohnerin eines Hauses in der Funtenseestraße in Trudering den Deckel ihrer Biotonne geöffnet - drin saß das verschreckte Häschen

Prominent, mittels Streifenwagen, reiste Emilia dann ins Tierheim, wo sie seitdem einen Quarantänekäfig bewohnt. „Da wird sie noch weitere drei Wochen verbringen müssen“, sagt Gina Liebheit vom Tierheim München. Zur Sicherheit. 

Insgesamt, so die 25-Jährige, gehe es dem Häschen gut. Ob Emilia noch immer verstört ist oder sich bereits von dem Schock erholt hat, vermag die Pflegerin nicht einzuschätzen. Immerhin befindet sich Emilia noch in der Eingewöhnungszeit. „Sie ist von Natur aus scheu. Sie frisst aber inzwischen ganz normal.“ 

Tierische Weggefährten hat Emilia bislang noch nicht gefunden, schließlich steht sie unter Quarantäne und ist somit isoliert. Zumindest dem Interesse der Zweibeiner darf sich die Hasendame aber sicher sein. „Es war schon ein Pärchen zu Besuch“, erzählt Liebheit. „Sie hatten wohl aus der Zeitung von Emilia erfahren.“ 

hb

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