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Die Leiche wurde in der Nähe des De-Gasperi-Bogens entdeckt.

Nahe des De-Gasperi-Bogens 

Frauenleiche in Riem: Ehemann soll sie erstochen haben

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    Johannes Heininger
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München - Spaziergängerinnen haben am Samstag die Leiche einer Frau in einem Waldstück im Münchner Stadtteil Riem gefunden: Sie wurde ermordet.

Gegen 15 Uhr haben zwei Spaziergängerinnen mit Hund die Frau in Riem in der Nähe des De-Gasperi-Bogens gefunden. Wie die Polizei mitteilt, hatte sie mehrere äußere Verletzungen und wurde vermutlich mit mehreren Messerstichen getötet. Die Frau verblutete.

Bei der Toten handelt es sich um eine 30-jährige Syrerin, die als Asylbewerberin in Deutschland ist. Allerdings lebt sie nicht in einer Unterkunft in München, sondern in Eisenhüttenstadt (Brandenburg). Dort ist sie mit ihren drei Kindern untergebracht.

Ihr Ehemann allerdings, ein 36-jähriger Syrer, lebt von ihr getrennt mit einem weiteren Kind, einem sieben Jahre alten Buben, in dem Asylbewerberheim in der Willi-Brandt-Allee in München. Das Heim ist nur zwei Kilometer von dem Ort entfernt, an dem die tote Frau gefunden worden ist.

Ehemann steht unter dringendem Tatverdacht

Der Mann steht unter dringendem Tatverdacht. Er macht keine Angaben zu dem Vorwurf, hat sich aber bei der Vernehmung in Widersprüche verstrickt. Es ist davon auszugehen, dass er am Montag in Haft genommen wird. Das Paar hat sich bereits vor geraumer Zeit auf der gemeinsamen Flucht in der Türkei getrennt. Hintergrund für die Trennung waren offenbar Streitigkeiten über die Erziehung der Kinder.

Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen. Bis in die frühen Morgenstunden des Sonntags waren die Beamten in dem Wald und sicherten Spuren. Fest steht bereits: Es handelt sich um ein Tötungsdelikt.

pak

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