Blöd gelaufen

Polizei sucht jugendliche Autoräuber und findet Hanf-Pflanzen

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München - Nachdem ein Auto ausgeraubt wurde, nahm die Polizei die Verfolgung der Täter auf. Dabei fanden die Beamten aber nicht nur die beiden Räuber, die jetzt ein großes Problem haben dürften.

Am Freitag Nacht haben zwei Jugendliche (15 und 16 Jahre) in der Erich-Giese-Straße in Riem die Fensterscheiben eines parkenden Autos mit einem Stein eingeschlagen und laut Polizei München mehrere Gegenstände aus dem Fahrzeug entwendet. Was sie dabei nicht ahnten: Sie wurden von Passanten beobachtet, die längst die Polizei benachrichtigt hatten. 

Als die beiden Jugendlichen auf Fahrrädern vom Tatort flüchteten, war die Polizei ihnen bereits auf der Spur. Dank der ausführlichen Täterbeschreibungen identifizierte eine Polizeistreife die Burschen, als sie in einem Hauseingang verschwanden. Kurzerhand klingelten sie an der Wohnungstüre. Der 15-Jährige öffnete prompt die Tür. 

Zwar fanden die Beamten die Diebesbeute nicht in der Wohnung, dafür aber auf dem Balkon drei hüfthohe Cannabis-Pflanzen, die der Jugendliche anscheinend selbst gezüchtet hat. 

Der 15-Jährige gestand bei der Vernehmung, dass er und sein Kumpel das Auto auf der Suche nach Drogen aufgebrochen hätten. Vor dem Wagen hätte es stark nach Cannabis gerochen und sie vermuteten in einem Beutel ein paar Gramm des Stoffs. Im Beutel seien allerdings nur Kleidungsstücke gewesen, die er und sein Freund in einer Tonne entsorgt hätten.

Das Einschlagen der Fensterscheiben, der Diebstahl selbst, sowie der Drogenanbau - das gibt ordentlich Ärger. Die beiden Burschen erhalten eine Anzeige wegen eines schweren Falls von Diebstahl aus dem Auto und der 15-Jährige, der der Polizei so bereitwillig die Türe öffnete muss sich zudem wegen der illegalen Pflanzen verantworten.

Rubriklistenbild: © dpa/Symbolbild

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