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Ein Autofahrer (90) ließ sich von einer Polizeikontrolle nicbht abschrecken.

Beamter kann Unfall gerade noch verhindern

Autofahrer (90) fährt bei Polizeikontrolle einfach weiter - dann wird es skurril

Die Polizei wollte einen Autofahrer (90) kontrollieren. Der fuhr einfach weiter, ein Beamter konnte gerade noch zur Seite springen. Als der Rentner später gestellt wurde, reagiert er nicht gerade einsichtig.

Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wollten uniformierte Beamte am Dienstag gegen 13:15 Uhr einen Peugeot in der Grünwalder Straße in München Kontrollieren.

„Der Fahrer dieses Pkw, ein 90-jähriger deutscher Rentner, reagierte nicht auf die deutlichen, mittels Anhaltekelle gegebenen Haltezeichen der Polizeibeamten. Der Fahrzeugführer durchfuhr die Kontrollstelle unverändert. Der Anhaltebeamte konnte rechtzeitig ausweichen und so einen Unfall verhindern“, heißt es im Polizeibericht.

Auf der A94 bei Dorfen ist ein Mann von der Autobahnpolizei aus dem Verkehr gezogen worden. Pikant: Nicht nur die Mühldorfer Beamten hatten Interesse an dem Rumänen.

Die Beamtenen nahmen die Verfolgung auf und stellten eine auffällig unsichere Fahrweise fest. Das Fahrzeug konnte schließlich angehalten werden. Bei der anschließenden Kontrolle zeigte der Fahrer motorische und kognitive Auffälligkeiten wie eine langsame Reaktionsfähigkeit, Schwerhörigkeit und Verdachtsmomente einer Sichtfeldeinschränkung. Es besteht der Verdacht, dass diese Einschränkungen ursächlich für das gezeigte Fehlverhalten waren. Der Rentner zeigte jedoch keinerlei Einsicht und betonte, dass er sich fahrtüchtig fühle. Er muss nun wegen der Missachtung der Anhaltezeichen der Polizeibeamten mit einem Bußgeld und einem Eintrag im Bundeszentralregister rechnen. 

In derartigen Fällen ist die Polizei gesetzlich verpflichtet, den Sachverhalt der Fahrerlaubnisbehörde bekannt zu machen, die ggf. weitere Schritte, z.B. entsprechende Untersuchungen, einleitet. Die Münchner Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es zum Führen von Kraftfahrzeugen einer entsprechenden körperlichen und geistigen Eignung bedarf. Im Falle einer Verkehrsunfallbeteiligung drohen empfindliche versicherungsrechtliche und/oder strafrechtliche Konsequenzen.

Auch skurril: „Habe erst nach dem Unfall getrunken“ – diese Aussage rettet einem 19-Jährigem den Führerschein.

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