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Am U-Bahnhof Kolumbusplatz haben Polizisten die Pöbel-Bande gestoppt. 

Untergiesing aufgemischt

Jugendliche provozieren, prügeln und beschimpfen Polizisten

München - Eine Gruppe Jugendlicher ist durch Untergiesing gezogen und hat dabei ordentlich Unruhe gestiftet. Auf einen Mann schlugen sie mit Fäusten ein, auf Polizisten gingen sie los. 

Eine Gruppe Jugendlicher war am frühen Samstagnachmittag auf der Claude-Lorraine-Straße in München unterwegs. Wie die Polizei am Dienstag berichtet, gingen sie provokativ langsam bei Rotlicht über die Straße. Die Autofahrer mussten anhalten und ihnen zusehen, die Jugendlichen zeigten den Mittelfinger.

Als eine Frau ausstieg und sich erkundigte, was das Verhalten eigentlich soll, trat einer der Jugendlichen gegen ihr Auto. In diesem Moment gab sich ein Radler, der die Szene beobachtet hatte, als Polizist in Zivil zu erkennen und fixierte ihn. Daraufhin stürmte die ganze Gruppe auf den Beamten los, er musste den Jugendlichen wieder loslassen. 

Die Jugendlichen schlugen einen 28-Jährigen zusammen

Die Gruppe zog weiter und steigerte sich noch in ihrer Aggression. Die Jugendlichen gerieten in einen Streit mit einem Rumänen(28). Zunächst zogen sie an ihm, dann schlugen sie mit Fäusten auf ihn ein. Irgendwann ließen sie von ihm ab, setzten ihren Weg fort und traten dabei gegen parkende Wagen. 

Der Polizist in Zivil hat sich allerdings nicht abschütteln lassen. Er und weitere Zeugen gingen der Gruppe noch bis zum U-Bahnhof Kolumbusplatz hinterher. Dort wurden die Randalierer von weiteren Polizeibeamten in Empfang genommen, die mittlerweile verständigt wurden. 

18-Jähriger beleidigt Beamte als „Hurensöhne“

Der zuvor schon auffällige 18-Jährige verhielt sich dabei äußerst aggressiv und beleidigte die Beamten unter anderem als Hurensöhne. Es handelte sich um einen bereits mehrfach bekannten Intensivtäter. 

Alle drei Jugendliche sind afghanischer Herkunft, verfügen über einen festen Wohnsitz und wurden nach ihrer Vernehmung und kriminalpolizeilichen Maßnahmen entlassen.

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