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An dieser Stelle sprang Max in die Isar und zog ein Mädchen aus dem Fluss.

Große Anteilnahme

Isar-Retter (16) erlebt nach heldenhafter Tat eine ganz böse Überraschung

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Ein 16-jähriger Münchner rettet ein junges Mädchen, das hilflos in der Isar treibt, vor dem Ertrinken. Doch unmittelbar nach seinem ehrenhaften Einsatz folgt der Schock: Dem Jungen wurde der Rucksack gestohlen.

Update vom 26. Juli: Unser Bericht über den Lebensretter Max (16) (siehe Meldung unten), dem bei seinem Einsatz der Rucksack gestohlen wurde, hat bei unseren Lesern eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst! Über 20 Anrufe und E-Mails haben unsere Redaktion bereits erreicht: Anrufer und Verfasser brachten dem mutigen Buben nicht nur ihre Anerkennung entgegen, sondern boten ihm sogar an, den geklauten Rucksack zu ersetzen.

 „So ein couragierter Einsatz muss honoriert werden“, sagt eine Frau am Telefon. „Ich hatte mein ganzes Berufsleben mit jungen Leuten zu tun. Nicht jeder hätte sich so vorbildlich verhalten“, lobt auch ein ehemaliger Schwimmlehrer. Eine Sanitäterin im Ruhestand weiß, dass in so einem Fall jede Sekunde zählt: „Klasse gemacht!“ Und ein Polizeibeamter freut sich, „dass es immer wieder zivile Helden gibt. Ich möchte dem Jungen gerne einen neuen Rucksack spenden.“

Mit so viel Anteilnahme hätte er wirklich nicht gerechnet, sagt Max. „Ich freue mich sehr über die vielen positiven Reaktionen. Aber ich will der Geschichte keinen kommerziellen Beigeschmack geben. Für mich war es selbstverständlich zu helfen.“ Sein Vorschlag stattdessen: „Ich glaube, dass sich viele Münchner Jugendprojekte über eine Spende freuen würden.“ Tolle Einstellung!

München: Mädchen treibt hilflos in Isar - Junge (16) rettet sie und erlebt bittere Überraschung

München – Max Steidle steht am Isarufer. Das Wasser fließt ruhig dahin. Nichts lässt mehr auf die dramatischen Szenen schließen, die sich dort abgespielt haben – genau an dieser Stelle wäre ein Mädchen fast ertrunken. Wäre Max nicht gewesen: Der 16-Jährige rettete der jungen Frau das Leben. Doch als er nach seinem mutigen Einsatz seinen Rucksack holen will, erwartet ihn eine böse Überraschung.

München: Mädchen treibt hilflos in der Isar - Junge rettet sie

Das Unglück ereignete sich am Freitag vor zwei Wochen. Max saß mit ein paar Freunden nach der Schule an der Isar bei der Tierpark-Brücke. „Ich musste früher los und bin zusammen mit einem Freund über die Brücke zurückgegangen“, sagt der Neuntklässler. Sein Freund habe das Mädchen zuerst gesehen. „Er hat gerufen: ,Hey Max, da ist eine im Wasser!‘“ Tatsächlich: Ein junges Mädchen treibt hilflos strampelnd flussabwärts. Die Kumpel wissen sofort: Jetzt zählt jede Sekunde.

Vor der Rettung versteckte Max seinen Rucksack unter der Thalkirchner Brücke. Doch er wurde geklaut.

„Wir sind über die Brücke runter zur Isar gerannt. Ich habe meinen Rucksack noch schnell unter der Brücke versteckt.“ Am Ufer zieht Max seinen Pulli aus, wirft sein Handy weg und springt in die Isar. „Es war eine Kurzschlussreaktion.“ Beharrlich arbeitet er sich im eiskalten Wasser zu dem Mädchen vor. „Die Strömung war stark.“ Nur noch wenige Meter. Geschafft. Max kann sie packen. „Ich habe sie mit einem Arm festgehalten und ans Ufer geschleppt.“ 

Seine Freunde haben bereits den Notarzt alarmiert. „Meine Freundin ist von der anderen Seite ins Wasser zu dem Mädchen hin und wir haben sie an Land gezogen. Sie ist immer wieder ohnmächtig geworden und hat sich auf die Zunge gebissen.“ Max öffnet ihren Mund, steckt ihr seine Finger hinein. „Ich hatte Angst, dass sie sich sonst die Zunge abbeißt.“ Die Freunde bringen das Mädchen in die stabile Seitenlage. Der Notarzt kommt. Das Mädchen wird abtransportiert. Die Feuerwehr bestätigt den Einsatz.

München: Böse Überraschung nach Rettungsaktion

Abgekämpft geht Max zurück zur Brücke. „Meine Freunde haben mir trockene Kleidung von sich gegeben.“ Doch als er seinen Rucksack holen will, traut er seinen Augen nicht: Er ist weg! „Es war zum Glück nichts Wichtiges drin. Dass der Rucksack geklaut wurde, ist dreist. Aber ich würde es wieder so machen – für mich ist es selbstverständlich zu helfen, wenn jemand in Not ist.“

Auch am Donnerstag gab es eine gefährliche Situation in der Münchner Isar. Zum Glück war eine Frau da und aufmerksam: Zwei Afghanen wollten die Isar überqueren. Einer der beiden Nichtschwimmer geriet in Not.

Video: Auch dieser 13-jährige Junge ist ein Lebensretter

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Weil ein knapp unter der Wasseroberfläche liegender Baumstamm Boote zum Kentern bringt, darf die Isar auf einem Teilstück nicht befahren werden.

Neuer SUV-Ärger in München: Eine Frau soll sich zunächst unglaublich dreist verhalten haben, hat dann aber die passende Rechtfertigung parat. Ärger herrscht auch am Feringasee - Badegäste fühlen sich von der „Sittenpolizei“ gegängelt, weil sie sich nackt sonnen wollen. Per Whatsapp hat die Feuerwehr in Waal (Ostallgäu) nach einem Vermissten gesucht. Ein Junge (7) wurde dabei zum Lebensretter.

Ein 16-Jähriger aus Traunreut rettete kürzlich zwei Jugendlichen im Alter von vierzehn und neunzehn Jahren durch Glück das Leben - und das auch noch an seinem Geburtstag. 

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