Fatzke Hutmanufaktur
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Fatzke Hutmanufaktur: made in Minga.

Fatzke Hutmanufaktur

Ein Fatzke im Sperrbezirk!

Man trägt wieder Hut. Diesen Trend haben die Designer der Hutmanufaktur Fatzke früh erkannt. Feinstes Hutmacherhandwerk und das Ganze natürlich „Made in Minga“.

Fatzke: Definition: Substantiv, maskulin: Ein eitler, von sich eingenommener, arroganter Mensch.

Schon vor rund 200 Jahren ging es am Platzl 2 wild zu, denn in den Sperrbezirk-Gemäuern nahe dem Hofbräuhaus gab man sich den Verlockungen des ältesten Gewerbes im Freudenhaus hin. Zur guten Sitte gehört es, damals wie heute, dass „Mann“ diese Adresse ohne Hut betritt und diesen erst beim Verlassen wieder aufsetzt. Die Verlockungen gibt es nach wie vor, wobei sie sich nicht mehr auf die Fleischeslust, sondern auf feinste Kopfbedeckungen aus Filz beziehen. Man trägt wieder Hut und diesen Trend haben die beiden Münchner Designer Gabriel und Patrick früh erkannt. Feinstes Hutmacherhandwerk und das Ganze natürlich „Made in Minga“. Schon beim Betreten dieser geschichtsträchtigen Räumlichkeiten fühlt man sich wie bei einer Zeitreise, 300 Jahre zurückversetzt. Vor lauter digitalem Wandel, Fließband-Discounter-Abfertigung und einer teils desolaten Servicelandschaft, hat man schon beinahe diesen besonderen Flair beim Betreten eines alten Geschäfts vergessen, wo hinterm Tresen noch die Inhaber stehen.

Der ehemalige Vollblut-Gastronom Gabriel und Eishockey-DEL Rekordspieler Patrick lassen sofort erahnen, dass es hier nicht spießbürgerlich zugeht. Skandal im Sperrbezirk! Volltätowiert, cooles Shirt, jung, aber alles andere als arrogant – und diese Vermutung lag bei dem Firmennamen nahe, denn hier wird man von den beiden Inhabern freundlich begrüßt. Seit über einem Jahr steht Beratung bei Fatzke ganz hoch im Kurs, denn der Trend Hut gibt dem heutigen Metropolenbewohner so einige Fragezeichen auf. Welche Formen gibt es überhaupt, aus welchem Material muss er sein, kann ich meinen Hut individualisieren, und muss man Verhaltensregeln als unerprobter Träger beachten? Anders als kurzlebige Mützen und Caps begleitet ein Hut seinen Träger teilweise ein Leben lang. Er ist Ausdruck seiner Lebensart und unterstreicht ein besonderes Stilbewusstsein. Hier interpretiert Fatzke Mode als frei und fernab von jeder Norm, ganz nach dem Motto: „Alles erlaubt, was dem Träger gefällt.“  Kein Korsett, kein Kodex, sondern vielmehr Rock’n‘Roll.

Impressionen: Fatzke Hutmanufaktur

Fatzke Hutmanufaktur
Fatzke Hutmanufaktur
Fatzke Hutmanufaktur
Fatzke Hutmanufaktur
Impressionen: Fatzke Hutmanufaktur

Idole wie unser Kultdetektiv Monaco Franze und Hudson Hawk verehrten ihn und Humphrey Bogart wäre ohne Trenchcoat und seinen „Fedora“ Hut wohl keinen Meter aus dem Haus gegangen. Anders als die Wiedergeburt des Trenchcoats, hat der Hut etwas länger gebraucht, um wieder in Mode zu kommen. Gabriel meint hierzu: „Auch junge Menschen sehnen sich mittlerweile nach individuellen, langlebigen Produkten, die in aufwändiger Handarbeit erstellt werden. Die Bereitschaft, für das Besondere etwas tiefer ins Portemonnaie zu greifen, wächst“. In unserem stressigen Arbeitsleben scheint eine Sehnsucht nach Beständigkeit, eine Art Rückbesinnung auf alte Bräuche und Lebensweisen einherzugehen, mit der Wiederkehr von alten Modeklassikern.

Auch der Individualisierung werden beim Fatzke keine Grenzen gesetzt. Prägungen, Formenwahl, Farbe, Material, die Wahl des Innenfutters und vieles mehr. Geht nicht gibt’s nicht! Und so erhält der stolze Besitzer eines echten Fatzkes ein ganz persönliches, in rund 6 Wochen handgearbeitetes Stück überreicht.

„Wir freuen uns immer wieder aufs Neue, wenn der Kunde den Laden, samt neuem Hut, zwar wortlos, aber doch so vielsagend und ausdrucksstark verlässt.“

Wer Lust hat, auf Rosis Spuren den Fatzke im Sperrbezirk kennen zu lernen, erreicht die Hutmanufaktur zwar nicht unter der Nummer 32 16 8, sondern hier:

Kontakt

Fatzke Hutmanufaktur
Am Platzl 2
80331 München
servus@fatzke-munich.de
www.fatzke-munich.de

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