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Weihnachten in München: Stadt reduziert die Beleuchtung - „Wissen nicht, wie sich Stromversorgung entwickelt“

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Von: Sascha Karowski

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Der Christkindlmarkt auf dem Marienplatz in München.
Der Christkindlmarkt rund um den Marienplatz wird in diesem Jahr weniger beleuchtet. © Haag Klaus

München wird die Beleuchtung der Innenstadt an Weihnachten verkürzen. Das teilt OB Dieter Reiter (SPD) mit. Grund ist die Energiekrise. Das Tollwood hatte ebenfalls Reduzierungen angekündigt.

München - Lasst uns froh und sparsam sein! München verkürzt die Beleuchtungszeiten im Advent. Das teilt OB Dieter Reiter (SPD) mit. Demnach sollen die Lichter wohl tagsüber nicht eingeschaltet werden, sondern erst mit einsetzender Dämmerung. Die genauen Zeiten sollen dann noch veröffentlicht werden. Schöne Bescherung!

Weihnachten in München: OB Dieter Reiter will die Beleuchtungszeit der Innenstadt verkürzen

Mit der Verkürzung reagiert das Rathaus auf die aktuelle Krise. Energiesparen sei das Gebot der Stunde, heißt es in einer Mitteilung. „Noch wissen wir nicht, wie sich die Stromversorgung in diesem Winter entwickeln wird“, schreibt Reiter. Deshalb bereite sich die Stadt auf Engpässe vor und setze auch in der Stadtverwaltung zahlreiche Sparmaßnahmen um. „In so schwierigen Zeiten wie diesen geht es aber auch darum, den Menschen Mut zu machen. Eine Weihnachtszeit ohne beleuchteten Baum kann ich mir deshalb nur schwer vorstellen.“

Daher werde es auch in diesem Jahr eine beleuchtete Innenstadt geben. „Natürlich achten wir trotzdem darauf, den Stromverbrauch zu reduzieren, verkürzen die Beleuchtungszeiten und setzen sehr sparsame LED-Leuchten ein.“ Erstmals erstrahlen wird der Christbaum mit der Eröffnung des Christkindlmarkts am 21. November.

Energiekrise in München: Stadt hatte schon Energie-Sparmaßnahmen in der Verwaltung durchgesetzt

Bereits im Juli hatte OB Reiter die städtischen Referate beauftragt, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, den Energieverbrauch der Stadtverwaltung deutlich zu reduzieren. Seit September wird in den Behördenbüros die Heizung auf 19 Grad heruntergedreht. Flure und Gemeinschaftsflächen werden gar nicht beheizt. Wo möglich, soll nur kaltes Wasser zum Händewaschen genutzt werden. Die Beleuchtung historischer Gebäude in der Stadt ist ganz eingestellt worden. Bei der Stadt arbeitet zudem eine Projektgruppe unter Federführung des Baureferats an weiteren Einzelmaßnahmen.

Zuletzt hatte auch das Tollwood mitgeteilt, wegen der Energiekrise heuer drei Zelte nicht aufzustellen – nämlich den Weltsalon, den Mercato und das Esszimmer.

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