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Klaus Bichlmayer fürchtet um das alte Haus.

Sorgen um Aubinger Wirtshaus

Altehrwürdigem Gasthaus droht Abriss

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Einem der ortsbildprägenden Häuser in der Hauptstraße, in dem seit mehr als einhundert Jahren die Gaststätte „Burenwirt“ beheimatet ist, droht womöglich der Abriss.

München - In Aubing bemüht man sich um den Erhalt des ehemaligen Dorfkerns. Nun droht einem der ortsbildprägenden Häuser in der Hauptstraße, in dem seit mehr als einhundert Jahren die Gaststätte „Burenwirt“ beheimatet ist, womöglich der Abriss.

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Der Förderverein „1000 Jahre Urkunde Aubing“ schlägt Alarm und hat bereits um Unterstützung bei der Stadt gebeten, auch wenn es sich bei dem Burenwirt um Privatbesitz handelt. „Aus zuverlässiger Quelle“, so heißt es in dem Schreiben an Stadtbaurätin Elisabeth Merk, will man beim Verein erfahren haben, dass für das Grundstück an der Altostraße 7 ein Käufer gesucht werde. Dort aber steht laut Verein ein „besonders schützenswertes und ortsbildprägendes Gebäude“, dessen Geschichte bis ins 17. Jahrhundert zurück reiche, sagt der Vereinsvorsitzende Klaus Bichlmayer.

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Sollte das Haus verkauft, möglicherweise abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden, stehe ein Stück Identität auf dem Spiel, formuliert es der Förderverein drastisch.

Mit dem Schreiben an die Stadt, das Landesamt für Denkmalpflege und den Bezirksausschuss will der Verein frühzeitig erreichen, dass von dieser Seite aus an den Eigentümer appelliert wird, das Gebäude zu erhalten und möglichst zu sanieren, zum Beispiel aus Mitteln der Städtebauförderung.

Auf einem ähnlich großen Grundstück in Aubing sei der Förderverein leider zu spät gekommen, sagt Bichlmayer. Dort seien ebenfalls das Ensemble prägende Häuser abgerissen und durch Neubauten ersetzt worden.

Monika Wehrl-Herr

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