Allach-Untermenzing

Wieder Müll-Probleme im Westen

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Im Westen nichts Neues – zumindest beim Müll: Zum wiederholten Male gibt es in einigen Straßenzügen in Allach-Untermenzing Probleme bei der Müllabfuhr.

Anwohner bleiben wochenlang auf ihrem Unrat sitzen. Beim Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) weiß man um das Problem, doch eine schnelle Lösung ist nicht in Sicht.

Zumindest der Kundenservice beim AWM passt. Die Antwort auf Beschwerden komme immer prompt und freundlich. Man bedanke sich für den Hinweis, man wisse um das Problem und man bitte um Entschuldigung, sagt eine Untermenzingerin. Seit drei Wochen warte sie auf die Müllabfuhr. In der Nachbarstraße wartet man schon länger. Immer wieder wird der Müll nicht abgeholt. Ein Problem, das sich bereits über mehrere Monate zieht.

„Betroffen ist nur ein kleiner Bezirk im Westen, aber da ist einfach der Wurm drin“, sagt AWM-Sprecherin Evi Thiermann. Das Problem: eine überdurchschnittlich hohe Fehlzeitenquote bei den Mitarbeitern. Was genau dahinter steckt, bleibt aus Datenschutzgründen unklar. Die verbleibenden Kollegen sind regelmäßig überlastet, fallen zum Teil dann auch aus. „Wir versuchen ständig, Aushilfen einzusetzen“, so Thiermann. Doch die kennen die Route nicht, brauchen länger. Vielerorts bleibt der Müll dann liegen. Auch Fahrzeuge und Kollegen aus anderen Bezirken, die teils mit eingreifen, schaffen da keine Abhilfe.

Dazu kommt, dass einige Stellen unbesetzt sind. „Wir arbeiten ständig daran, die Situation zu verbessern, aber leider klappt das nicht von heute auf morgen“, so Thiermann. Bis Jahresende hofft man beim AWM aber wieder stabile Teams in dem Bezirk zu haben. Dann könnte das ewige Müllproblem ein Ende haben. Bis dahin bittet der AWM betroffene Anwohner, zusätzlich anfallenden Restmüll neben die Tonne zu stellen. Der werde bei der nächsten Leerung natürlich mitgenommen – auch wenn es derzeit keinen sicheren Abholtermin gibt.

Rubriklistenbild: © dpa

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