Frühlingshafte Temperaturen

Winterjacke ade? Plötzlich wird es in München richtig mild - eine Gefahr bleibt

  • Lucas Sauter-Orengo
    vonLucas Sauter-Orengo
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Die Wetterlage in und um München erinnert an Aprilwetter. Mitte der Woche bahnt sich eine erste Frühlings-Luft an, die die Stadt erreichen soll.

Update vom 2. Februar, 7.08 Uhr: Am Dienstag wird es in Bayern nass und grau, nur in den Alpen fällt noch etwas Schnee. Laut den Prognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ziehen am Morgen viele Wolken über den Freistaat und es regnet. Gleichzeitig wird es mild und die Temperaturen steigen auf bis zu zwölf Grad im Alpenvorland.

Die vergleichsweise hohen Temperaturen bedeuten gleichzeitig Tauwetter: Vielerorts kann es deshalb zu erhöhten Pegelständen kommen. In den Alpen schneit es noch vereinzelt. Die Schneefallgrenze steigt auf über 1500 Meter. In der Nacht auf Mittwoch bleibt es weiter bewölkt und regnerisch, bei acht bis zwei Grad.

Frühling im Anmarsch? München erwartet massiven Wetter-Wechsel - und hohe Temperaturen

Update vom 1. Februar, 17.25 Uhr: Der Wochenstart brachte das angesagte trüb-graue Schmuddel-Wetter. Gelegentliche Schauer und Temperaturen von knapp fünf Grad bestimmten den Montag in und um München. Auch die kommenden Tagen sollen nicht weniger grau werden. Jedoch sollen die Temperaturen weiter steigen.

Weiter prognostiziert das Wetter-Portal wetter.com ab Mittwoch, 3. Februar, Temperaturen im zweistelligen Bereich bis elf Grad an. Dabei soll sich die Sonne gelegentlich blicken lassen - an windgeschützten Stellen könnte so also tatsächlich in der Stadt eine erste Frühlings-Brise durch München wehen.

Wetter: Frühling vor der Tür? München erwartet ungewöhnliche Temperaturen

Update vom 31. Januar, 16.29 Uhr: Grau und kalt. So zeigte sich der Sonntag in und um München. An der trüben Witterung soll sich auch erstmal wenig ändern, wie wetter.com prognostiziert. Demnach soll es in der Nacht auf Montag, 1. Februar, bei minus zwei Grad noch einmal recht kühl werden. Zur kommenden Woche bahnt sich dann jedoch ein Temperatur-Sprung an, der beinahe frühlingshaft daherkommt. Dem Wetter-Portal wetter.com nach klettern die Werte dann ab Dienstag in den zweistelligen Bereich. Auch nachts soll es dann nicht mehr winterlich kalt werden. Minimum sieben Grad werden in den kommenden Tagen erwartet. Dabei soll es trocken bleiben, lediglich der ein oder andere Schauer könnte sich zur Wochenmitte anbahnen.

Update vom 30. Januar, 19.45 Uhr: Nach den niederschlagsreichen Tagen mit viel Schnee und danach ergiebigen Regenmengen ist auch weiterhin keine Entspannung in Sicht. Während über München und Umgebung der Himmel immer wieder die Schleusen öffnen wird, droht weiter südlich sogar Lawinengefahr. So warnt der Lawinenwarndienst Bayern oberhalb von 1600 Metern vor Triebschnee, hier könne schon ein einzelner Skifahrer sogenannte Schneebretter auslösen.

Es ist nicht auszuschließen, dass sich Lawinen auf steilen Hängen bis in die mittleren Lagen infolge des Regens in den Alpen auch selbst lösen könnten. Wegen dieser keinesfalls zu unterschätzenden Gemengelage riet die Allgäuer Bergwacht im BR von Skitouren und Schneewanderungen ab. Mit einer Entspannung sei wegen weiterer Niederschläge erst ab Mittwoch zu rechnen.

Laut DWD bringe der Sonntag in Alpennähe meist Regen, in Teilen Südbayerns kann es etwas schneien. Sonnenschein ist in Franken und der Oberpfalz zu erwarten. Die Höchsttemperaturen werden mit minus 2 bis plus 4 Grad angegeben. Zum Wochenstart sollen die Werte wieder ansteigen.

München-Wetter: Hochwasserlage in Bayern bleibt angespannt

Update vom 30. Januar, 9.27 Uhr: München scheint noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen zu sein. Während auch für die Landeshauptstadt eine Unwetterwarnung wegen Tauwetter vom Deutschen Wetterdienst (DWD) ausgegeben wurde, hat sich der Niederschlag in den vergangenen Tagen in Grenzen gehalten. Der Pegel der Isar ist zwar angestiegen, aber nur moderat. Die Wetterlage entspannt sich jetzt zusehends über das Wochenende. Für Samstagnachmittag prognostiziert wetteronline.de noch Regenfälle bei rund sechs Grad. Am Sonntag lassen die Niederschläge dann nach. Es bleibt jedoch trüb und mit Temperaturen um den Gefrierpunkt wird es deutlich kälter.

Doch der Sonntag bleibt der Exot, was das Wetter angeht, in den nächsten Tagen. Schon ab Montag droht neuer Regen. Die Temperaturen steigen wieder an und erreichen Mitte der Woche sogar frühlingshafte zweistellige Werte von bis zu elf Grad. Dazu wird es ungemütlich. Von Montag bis Donnerstag soll es durchregnen. Inwieweit sich die Niederschläge dann auf den Pegel der Isar auswirken werden, ist noch nicht klar. Sicher ist nur, ein Regenschirm gehört in der kommenden Woche zum Standardutensil.

Die Lage in weiten Teilen Bayerns bleibt angespannt. Bereits Überschwemmungen in Franken und der Oberpfalz.

Teile Frankens, der Oberpfalz und Regionen an den Alpen haben derweil mit sehr viel mehr Wasser zu kämpfen. Vielerorts sind die Flüsse und Bäche über die Ufer getreten. Für einige Landkreise in Oberfranken gilt sogar die zweithöchste Hochwasserwarnstufe des Hochwassernachrichtendienstes Bayern. In Staulagen an den Mittelgebirgen und den Alpen sind seit Donnerstag bis zu 100 Liter Regen auf den Quadratmeter gefallen.

Wetter in München: Tauwetter und anhaltende Regenfälle vorhergesagt

Update vom 29. Januar, 11.30 Uhr: Nach dem Tauwetter und den anhaltenden Regenfällen rechnen die Behörden in Bayern in den nächsten Tagen weiterhin mit kleinen Hochwassern. Wie der Hochwassernachrichtendienst des Umwelt-Landesamtes in Augsburg am Freitagvormittag berichtete, wird bislang aber nirgends mit der Überflutung von Ortschaften in größerem Umfang gerechnet.

Auf der vierstufigen Warnskala werden Überschwemmungen der Stufen eins und zwei erwartet. Vereinzelt sollte auch die Stufe drei erreicht werden, bei der einzelne Gebäude im Wasser stehen können.

In der Nacht zum Freitag stiegen die Pegelstände insbesondere in Franken deutlich an, beim unterfränkischen Schöllkrippen an der Kahl wurde die dritte Meldestufe erreicht. Für das Wochenende wird auch in den Donauständen Regensburg und Passau ein Ansteigen des Stroms erwartet. Im Alpengebiet soll es zunächst nur stellenweise „leichte Ausuferungen“ geben.

München-Wetter: Jetzt wird es richtig ungemütlich - Experten mit Dreifach-Warnung

Update vom 29. Januar, 6.33 Uhr: Es wird ungemütlich in der Landeshauptstadt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Sturmböen: „Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 75 km/h (21m/s, 41kn, Bft 9) aus südwestlicher Richtung auf.“ Die Warnung gilt bis heute Abend, 18 Uhr. Zusätzlich warnt der DWD vor Tauwetter, dazu heißt es: „Bei positiven Temperaturen und andauerndem Regen tritt ein starkes Abtauen der Schneedecke ein. Die Abflussmengen erreichen zwischen 60 l/m² und 80 l/m².“ Bis Samstag, sechs Uhr, gilt außerdem eine Warnung vor Windböen.

Südlich von München ist die DWD-Warnkarte dann sogar rot eingefärbt (siehe vorheriges Update). Dort liegt eine amtliche Unwetterwarnung vor starkem Tauwetter vor: „Bei positiven Temperaturen und andauerndem Regen tritt ein starkes Abtauen der Schneedecke ein. Die Abflussmengen erreichen zwischen 70 l/m² und 100 l/m².“ Es besteht Hochwasser-Gefahr (siehe Erstmeldung).

Wetter in München: DWD warnt vor Sturmböen

Update vom 28. Januar, 22.41 Uhr: In München wird es gefährlich stürmisch. Der DWD warnt vor Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 80 km/h anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung. Es können zum Beispiel einzelne Äste herabstürzen. Achten Sie besonders auf herabfallende Gegenstände.

Update vom 28. Januar, 9.07 Uhr: Am gestrigen Mittwoch hat sich das Wetter in München noch winterlich gezeigt. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt schneite es gelegentlich. Doch gegen Abend machte sich der Wetter-Wechsel dann erstmals bemerkbar. Während der Nacht stiegen die Temperaturen auf über null Grad. Jetzt, am Vormittag, ist es dem Winter endgültig an den Kragen gegangen.

Wetter: Unwetter! Markante Front im Anmarsch - Süden bereits vollständig betroffen

In München regnet es bei Temperaturen von drei Grad. Im weiteren Tagesverlauf steigt das Thermometer weiter an, Werte bis sieben Grad werden dann erwartet, wie wetter.com prognostiziert. Der Deutsche Wetterdienst hat bereits eine Warnung herausgegeben. Es treten Windböen mit Geschwindigkeiten um 60 km/h (17m/s, 33kn, Bft 7) anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung auf. In exponierten Lagen muss mit Sturmböen bis 70 km/h (20m/s, 38kn, Bft 8) gerechnet werden. Dazu soll es in München den gesamten Tag über regnen. Am Alpenrand, südlich von München, gilt gar eine Unwetterwarnung, die der DWD mit rot gekennzeichnet hat. Das Band zieht sich über den gesamten Alpenrand.. Bei positiven Temperaturen und andauerndem Regen tritt ein starkes Abtauen der Schneedecke ein. Die Abflussmengen erreichen zwischen 70 l/m² und 100 l/m². Inwiefern diese Extrem-Front auch bald München erreicht, bleibt abzuwarten. Kann aber zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.

Erstmeldung vom 27. Januar 2021

München - Der Winter in und um München* hat in den letzten Tagen Einzug genommen. Zu Wochenbeginn fiel so viel Schnee wie seit langem nicht mehr. Für Wintersportler waren die Bedingungen gar so ideal, dass nicht wenige zum Langlaufen oder gar Skifahren zu den Hügeln der Stadt rausgingen. Das Winter-Wetter hält jedoch nicht lange. Im Gegenteil. Zum Wochenende bahnt sich ein Wetter-Wechsel an, der es in sich haben könnte. Der Deutsche Wetterdienst warnt bereits eindringlich.

Wetter: Unwetterwarnung! Wetterdienst mit Warnungen für Münchner Region

Am Mittwoch, 27. Januar, zeigt sich das Wetter in der bayerischen Landeshauptstadt* noch winterlich. Die gefallenen Schnee-Massen scheinen noch weit davon entfernt zu sein, durch höhere Temperaturen wegzutauen. Über den Mittwoch hinweg fällt auch noch gelegentlich Schnee, die Temperaturen bewegen sich um den Gefrierpunkt. Doch schon in der Nacht auf Donnerstag steigt das Thermometer auf über null Grad - ein erster Vorbote für die kommenden Tage.

Wetter: Zum Wochenende - Mit milderen Temperaturen droht markante Lage

Wie das Wetter-Portal wetter.com prognostiziert, beginnt es bereits am Donnerstag, 28. Januar, zu regnen. Auch am Freitag und Samstag setzt bei milden Temperaturen um die sieben Grad Tauwetter ein - gepaart mit starken Niederschlägen. Der Deutsche Wetterdienst warnt deshalb eindringlich. Südlich der Stadt, etwa im Landkreis München, gilt eine Unwetterwarnung. Bei positiven Temperaturen und andauerndem Regen tritt ein starkes Abtauen der Schneedecke ein. Die Abflussmengen erreichen zwischen 70 und 100 l/m². Dabei besteht auch die Gefahr von Hochwasser. Besonders kleinere Zuflüsse drohen hier vollzulaufen. Inwiefern auch München bedroht ist, ist Stand jetzt noch offen. Ein markanter Wetter-Wechsel ist jedoch bereits sicher. *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

Rubriklistenbild: © Barbara Gindl/dpa

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