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Wetter-Kapriolen in Bayern gehen weiter: Erste Überflutungen gemeldet - jetzt reagieren die Warndienste

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Der Winter hält erneut Einzug in Bayern, zuvor gibt‘s jedoch noch reichlich Regen. Aktuelle Wetter-Prognosen für den Freistaat im Überblick.

Update, 6. Januar, 09.03 Uhr: Der Winter meldet sich zurück. Starke Schneefälle und ein Temperatursturz ereilen München zum Ende der Woche.

Update 5. Januar, 7.52 Uhr: Das regnerische Wetter hat einzelne Flüsse im Norden und Osten Bayerns über die Ufer treten lassen. So galt für die Itz am Pegel Schenkenau, für die Steinach im Neustädter Stadtteil Fürth am Berg und den Main in Mainleus am Mittwochmorgen laut Hochwassernachrichtendienst (HND) die zweithöchste Hochwassermeldestufe 3. Der Regen bei Cham erreichte die Stufe in der Nacht zum Mittwoch kurzfristig, unterschritt sie am Morgen aber bereits wieder.

Überflutung
Bayern, Schenkenau: Eine Ziege grast vor dem über das Ufer gelaufene Fluss Itz. © dpa/Daniel Vogl

Zudem könnte laut aktueller Vorhersage auch an der Aisch bei Laufermühle bis Donnerstag Stufe 3 erreicht werden. Insgesamt gibt es bei Hochwasserwarnungen vier Meldestufen. Meldestufe 3 bedeutet, dass einzelne bebaute Grundstücke oder Keller überflutet werden, ortsübergreifende Verkehrsverbindungen gesperrt und vereinzelte Einsätze der Wasser- oder Dammwehr notwendig sind.

Wetter-News Bayern: Neue Warnungen am Morgen

Update 5. Januar, 6.06 Uhr: Was für ein Start in den Tag für einige Regionen im Süden Bayerns. Gleich drei Wetter-Warnungen des DWD gelten hier parallel. Betroffen sind etwa die Landkreise Garmisch-Partenkirchen und Berchtesgadener Land. Auf folgende Wetter-Phänomene macht der DWD aufmerksam:

Vergleichsweise glimpflich kommt die Landeshauptstadt München davon. Von 8 bis 16 Uhr wird hier vor „Windböen“ gewarnt.

Update 4. Januar, 19.02 Uhr: Für München liegt aktuell keine DWD-Warnung mehr vor, die Isar-Metropole liegt wieder im grünen Bereich. Für Teile Bayerns gibt es allerdings noch Warnungen, besonders der Alpenrand ist betroffen. In den Kreisen Oberallgäu und Garmisch-Partenkirchen gilt noch bis 20 Uhr Alarmstufe Rot. Für die beiden Kreise hat der DWD eine amtliche Unwetterwarnung vor Orkanböen herausgegeben: „Es treten oberhalb 2000 m Orkanböen mit Geschwindigkeiten zwischen 100 km/h (28m/s, 55kn, Bft 10) und 120 km/h (33m/s, 64kn, Bft 12) aus südwestlicher Richtung auf. In exponierten Lagen muss mit Orkanböen um 130 km/h (36m/s, 70kn, Bft 12) gerechnet werden.“ Für weite Teile Bayerns liegt außerdem eine Warnung vor Sturmböen vor.

DWD Warnkarte
Für München liegt keine Warnung mehr vor, am Alpenrand gleich mehrere. © Screenshot DWD

Wetter-Warnung verstärkt: Sturm erreicht München - konkrete Gefahren genannt

Update 4. Januar, 15.21 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat seine Warnung für München verstärkt. Von jetzt an wird nicht mehr nur noch vor Böen gewarnt. Im Wortlaut schreibt der Wetterdienst:

Wetter: DWD verstärkt Warnung für München - und nennt konkrete Gefahren

„Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 70 km/h (20m/s, 38kn, Bft 8) anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung auf. In exponierten Lagen muss mit Sturmböen bis 80 km/h (22m/s, 44kn, Bft 9) gerechnet werden.“

Konkret herrscht Gefahr vor herabfallenden Ästen oder anderen Gegenständen, so der Deutsche Wetterdienst. Die Warnung gilt bis einschließlich 19 Uhr.

Update 4. Januar, 8.20 Uhr: Bayern muss sich vor dem Winter-Comeback (siehe Ursprungsmeldung) zunächst für raues Wetter wappnen: In nächster Zeit werden stürmische Böen und Dauerregen erwartet. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Dienstag mitteilte, sollen nahe der Allgäuer Alpen und der Mittelgebirge bis in die Nacht zum Mittwoch zwischen 30 und 50 Liter pro Quadratmeter fallen.

Zudem warnte der Hochwassernachrichtendienst (HND) in Bayern davor, dass Gewässer über die Ufer treten könnten. An vielen Orten kommt es der Prognose zufolge zu Böen mit Geschwindigkeiten bis zu 60 Kilometern pro Stunde, teils auch zu stürmischen Böen. Im höheren Bayerwald und in den Hochlagen der Alpen rechnen die  Meteorologen auch mit schweren Sturmböen. Am Abend soll sich der Wind dann abschwächen.

Wetter-News: Fulminanter Umschwung steht bevor - München betroffen

Ursprungsmeldung:

München - Es war ein reichlich milder Jahresauftakt in der Landeshauptstadt. Am 1. Januar 2022 versammelten sich zahlreiche Münchner in den hiesigen Grünanlagen, die bei zweistelligen Plusgraden die Sonne genossen. Viele dürften sich gefreut haben, Wintersportler eher die Rückkehr des Winters herbeigesehnt haben. Die lässt zunächst auf sich warten.

Denn Montag (3. Januar) und Dienstag bringen noch Temperaturen von bis zu elf Grad mit sich, glaubt man der Prognose des Portals wetteronline. Vereinzelt könnte es regnen. Zur Wochenmitte soll dann aber ein fulminanter Wetterwechsel erfolgen, der einige Münchner eiskalt erwischen könnte. Die Rückkehr der Daunenjacken steht bevor.

Schneefall wird vorhergesagt, bei Temperaturen, die plötzlich über zehn Grad niedriger liegen sollen. Richtung Wochenende kühlt es in München laut Prognose vor allem nachts richtig stark ab, auf bis zu minus sechs Grad. Regelrechte Schneemassen soll das Winter-Comeback oberbayerischen Sportorten wie Bayrischzell oder Lenggries bescheren. Langläufer und Skifahrer hoffen auf eine gute Unterlage.

Winter-Comeback in Bayern, aber DWD warnt jetzt schon

Für Autofahrer und Spaziergänger könnte die Rückkehr des Winters allerdings auch unangenehme Begleiterscheinungen haben. Schon jetzt warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD), dass „gebietsweise Glätte“ und „streckenweise Glätte durch gefrierende Nässe“, die Folge sein könnten.

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