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Gabi Rothmüller - Regie "Der verkaufte Großvater"

- Zusammen mit Alexander Liegl übernahm Gabi Rothmüller die Regie und Bearbeitung "des verkauften Großvaters". Für Tollwood inszenierten die beiden das bayerische Kultstücks ganz neu. Gabi Rothmüller gibt einen Einblick in die Arbeiten rund um das Stück und ihre persönlichen Highlights des Wintertollwoods.

Was verbinden Sie mit dem Tollwood-Festival?

Rothmüller: Da ich ganz in der Nähe der Theresienwiese wohne, gehe ich seit vielen Jahren zur Abenddämmerung aufs Tollwood und bin immer wieder begeistert. Besonders schön finde ich, dass Tollwood so viele Theaterproduktionen nach München bringt. Wenn man selbst nicht so viel rum kommt, hat man dort die Gelegenheit viele unterschiedliche Programme zu sehen.

Hatten Sie davor schon mal eine Zusammenarbeit mit Tollwood?

Rothmüller: Nein, das war die erste Zusammenarbeit.

Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit?

Rothmüller: Ich wurde von den Veranstaltern gefragt, ob ich mir vorstellen könnte zusammen mit Alexander Liegl das Stück zu inszenieren - für musikalische Spektakel sind wir immer die Richtigen. Eigentlich hatten wir keine Zeit, aber "Der verkaufte Großvater" ist so ein schönes Projekt, das wollten wir uns nicht entgehen lassen.

Wie lange hat die Aufbereitung des Stücks insgesamt gedauert?

Rothmüller: Wir hatten nicht viel Zeit, da wir erst im April gefragt wurden. Es dauerte ca. 3 Wochen um das Stück umzuschreiben. Da dieses mal keine Eigenkompositionen im Stück vorkommen, konnten wir die Musikauswahl relativ schnell, innerhalb von 4 Wochen, treffen. Für Szenenproben und Choreographie hatten wir dann noch 7 Wochen Zeit.

Was war bei der Arbeit die größte Herausforderung?

Rothmüller: Das riesige Zelt! Im Alpenzelt finden über 800 Zuschauer Platz. Der verkaufte Großvater gehört eigentlich auf eine kleine Bühne. Wir haben lange überlegt, wie man ein Bauernstück auf einer derart großen Bühne umsetzen kann. Dazu muss man einiges verändern.

Was ist neu an Ihrer Inszenierung des Kultstücks?

Rothmüller: Wir gehen weg von der Bauernstube und hin zum Musikspektakel. Wir haben das Stück sozusagen globalisiert, indem wir internationale Musik mit einheimischem Volksgut mischen.

Auf dem Wintertollwood treten auch Künstler wie Ingolf Lück als "One Way Man" oder Karsten Kaie mit dem erfolgreichen Stück "Caveman" auf. Werden Sie Auftritte und Shows anderer Künstler besuchen?

Rothmüller: Caveman habe ich schon mal gesehen, deshalb werde ich dieses Stück diesmal nicht besuchen. Karsten Kaie tritt allerdings auch mit "Lügen aber ehrlich" auf, was ich mir sehr gerne ansehen möchte. Zu Ingolf Lücks Auftritt möchte ich auch kommen. Ich kenne ihn noch von früher, wir haben vor langer Zeit zusammen Sketche gedreht.

Was ist Ihre besondere Empfehlung für das Wintertollwood 2007?

Rothmüller: Zum einen natürlich "Der verkaufte Großvater". Spannend sind auch die Veranstaltungen im Weltsalon. Als ich vor kurzem dort war, um mich aufzuwärmen, lief ein wunderbarer Film über Pinguine. Das Programm dort ist sehr aufregend und kostet nichts. Man kann viel lernen, ohne belehrt zu werden. Den Weltsalon kann ich wirklich weiterempfehlen.

Interview: Veronika Hueber

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