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2. Stammstrecke: Bahn muss 23 Brücken an den Gleisen bauen.

Vorbereitung zum Mammutprojekt

2. Stammstrecke: Bahn muss 23 Brücken bauen

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Bevor der Bau des zweiten Stammstreckentunnels im Westabschnitt beginnen kann, muss die Bahn Brücken bauen - und zwar 23 Stück!

München - Es handelt sich um sogenannte Hilfsbrücken – Stützkonstruktionen, die die Gleise an jenen Stellen stabilisieren, an denen Unterführungen gebaut werden, um Zugang zu den einzelnen Baufeldern in der mehrere hundert Meter breiten Gleisachse zu erhalten. Denn über die Schienen führt für Arbeiter und Baufahrzeuge kein Weg. 

Der Bahn- und Güterverkehr muss ungestört weitergehen, und die freien Zeiten zwischen den Zügen wären viel zu kurz, um einen sinnvollen Baustellenbetrieb zu gewährleisten – von der Unfallgefahr ganz abgesehen. Also wird der Baustellenverkehr, sofern er die Gleise kreuzen muss, unterirdisch abgewickelt. Sobald die Lastwagen den Nordrand der Gleistrasse erreicht haben, fahren sie auf einer eigens angelegten Baustraße parallel zu den Gleisen weiter.

Zum Einbau der Hilfsbrücken seien jeweils temporäre Sperrpausen der Gütergleise nötig, berichtet Bauabschnittsleiterin Anke Hering. Der Betrieb der bestehenden S-Bahn-Stammstrecke werde dadurch aber nicht beeinträchtigt. 

Trotz allem ist die Münchner S-Bahn Stammstrecke an fünf Wochenenden 2018 gesperrt. Die Bahn saniert.

Seit 2017 wird gebaut. Lesen Sie hier: Was passiert 2018 beim Stammstrecken-Bau.

So wird die Laimer Unterführung für die zweite Stammstrecke umgebaut

Bau der 2. S-Bahn-Stammstrecke: Alle Infos finden Sie hier auf einen Blick

So verläuft die 1. und 2. Stammstrecke

Peter T. Schmidt

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