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Obwohl in den Einkaufsstraßen viel los ist: Das Weihnachtsgeschäft in München läuft vom Umsatz bislang schleppend.

Die Weihnachtsflaute

Advents-Samstage schwächeln: Münchner Händler beklagen Einbußen

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München - Auch der vierte Advents-Samstag brachte dem Münchner Einzelhandel nicht den erhofften Umsatz. Nun hoffen die Geschäftsleute auf die letzte Woche vor Weihnachten.

Es mag einfach nicht so richtig anlaufen, das Münchner Weihnachtsgeschäft. Eigentlich war der Handelsverband Bayern von einem Umsatz von 2,1 Milliarden Euro für die Monate November und Dezember ausgegangen - einem Plus von 2,5 Prozent zum Vorjahr.

Schließlich ist die Konsumstimmung gut und die Arbeitslosigkeit niedrig … Aber: „Nach einem nicht guten dritten Adventssamstag war auch der vierte Adventssamstag durchwachsen“, sagt Verbandssprecher Bernd Ohlmann. 

Die Umsätze seien in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Und damit von der Prognose von 2,1 Milliarden Euro noch ein gutes Stück entfernt. Mögliche Gründe: zum einen die recht milde Witterung, die wenig Lust auf warme Schuhe, Daunenjacken oder den Kauf einer Skiausrüstung macht. Zum anderen ziehe der Onlinehandel durch Internetriesen dem klassischen Einzelhandel stetig Umsätze ab, so Ohlmann.

„Es darf schon noch was kommen nächste Woche“, sagt auch Wolfgang Fischer von den Innenstadtkaufleuten vom Verein City Partner. Ideal für einen Aufschwung bei der wetterabhängigen Branchen wären Schnee und kalte Temperaturen. Andere Bereiche leiden weniger unter dem Wetter: Bei Klassikern wie Parfüm oder Schmuck schlagen die Käufer tendenziell eher erst kurz vor Weihnachten zu, so der Experte.

Fischer glaubt, dass viele Münchner nächste Woche ihre Weihnachtseinkäufe noch erledigen, sich das Geschäft wegen der vergleichsweise langen Zeit zwischen dem vierten Advent und Weihnachten verlagert: „Das ist ganz selten, dass wir noch eine Woche nach dem vierten Adventssamstag bis Heiligabend haben.“ Der Renner unter den Geschenken: Gutscheine. 

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