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Das Vereinsheim des FC Teutonia wurde schwer beschädigt. 

Beschluss im Bezirksausschuss

Nach Brand: Lokalpolitiker versprechen FC Teutonia „jedmögliche Hilfe“

München - Nach dem Brand im Vereinsheim an der Schwere-Reiter-Straße ist noch unklar, wofür die Versicherung zahlt – Stadt soll Spielbetrieb sichern.

Nach dem Brand im Vereinsheim des Fußballvereins FC Teutonia hat der Bezirksausschuss (BA) Neuhausen-Nymphenburg dem Verein seine volle Unterstützung zugesichert. Das Vereinsheim an der Schwere-Reiter-Straße hatte in der Nacht zum Sonntag gebrannt. Umkleidekabinen und Sanitäranlagen sind zerstört, der Sachschaden wird auf etwa 250.000 Euro geschätzt. Brandursache war wohl ein technischer Defekt.

Der BA verabschiedete in seiner Dezember-Sitzung einstimmig einen Antrag aus der CSU-Fraktion. Der Antrag fordert das Referat für Bildung und Sport dazu auf, den FC Teutonia nach diesem Unglück organisatorisch zu unterstützen. Vor allem sei sicherzustellen, dass der Verein – mit etwa 700 Mitgliedern einer der größten in München – den Spielbetrieb mit Beginn der Rückrunde im Februar pünktlich wieder aufnehmen könne, so Antragsteller Wolfgang Schwirz (CSU). Daher werde die Stadt vor allem aufgefordert, Container bereitzustellen.

Ein weitergehender Antrag aus der SPD-Fraktion wurde nach längerer Diskussion zurückgezogen. Willi Wermelt (SPD) hatte gefordert, dem Verein aus dem BA-Budget „Neuhausen Sozial“ finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, um beispielsweise neue Trikots und Bälle beschaffen zu können. „Die Versicherung wird vermutlich nicht alles bezahlen. Da wird ein riesiges Loch entstehen und wir haben mit Neuhausen Sozial ein Budget, das extra für solche Fälle ausgerichtet ist“, sagte Antragsteller Wermelt. Die Verluste bei den Sportgeräten und damit der Hilfebedarf des FC Teutonia seien noch nicht geklärt, entgegnete die Fraktionsvorsitzende der CSU im BA, Kristina Frank: „Wir sollten das behandeln, wenn wir wissen, was genau gebraucht wird.“

Einig war man sich jedoch, dass der BA den Verein unterstützen müsse. „Wir wollen das Signal senden, dass wir helfen wollen“, so Alexander König (Grüne). Wolfgang Schwirz als Vorsitzender des Unterausschusses für Bildung und Sport hat bereits mit dem Vereinsvorstand Klaus Neuner Kontakt aufgenommen. Man werde abwarten, was der Verein benötige und sichere dem Verein „jedmögliche Hilfe“ zu, sagte Willi Wermelt. Fast ein Blankoscheck für den FC Teutonia.

Brand beim FC Teutonia: 250.000 Euro Schaden

Judith Issig

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