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Das Areal um die Pinakothek der Moderne hat für die BA-Mitglieder Priorität. Strittig ist, was mit der Wiese passiert.

Bezirksausschuss reicht Wunschliste für Kunstareal ein

München - Maxvorstadt: Stadtteil-Politiker wünschen sich weniger Verkehr und einen Platz mit Wasserspiel, entscheiden muss das aber der Stadtratv

Mit der Umgestaltung des Museumsviertels muss es voran gehen – da ist sich der Bezirksausschuss (BA) Maxvorstadt einig. Mit dem Thema hat sich im Gremium daher eine eigene Projektgruppe befasst. Ihre Wünsche haben die Stadtteilpolitiker nun der Stadtverwaltung vorgelegt.

Oberste Priorität hat für den Bezirksausschuss der zweite Bauabschnitt der Pinakothek der Moderne. Dieser sieht einen Neubau entlang der Gabelsberger- und Türkenstraße vor. Zu Gunsten des Brandhorst-Museums wurde der Bau einst zurückgestellt. Dass der Freistaat Bayern ausgerechnet jetzt die benötigten Mittel bereitstellt, darf allerdings bezweifelt werden.

Einfacher umzusetzen wäre die Außengestaltung des Geländes. Nördlich der Pinakothek der Moderne wünscht sich der Bezirksausschuss eine rechteckige, mit Steinen eingerahmte Wasserfläche. An dieses „Wasserparkett“ angrenzend könnte ein gepflasterter Platz als Treffpunkt für das Viertel dienen. Die derzeitige Rasenfläche müsste dafür weichen – ein strittiger Punkt. „Die Wiese wird von den Leuten angenommen, also sollten wir sie auch behalten“, so CSUFraktionssprecher Andreas Art. Seine Kollegen im Ausschuss konnte er damit jedoch nicht umstimmen.

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Der Verkehr ums Areal herum soll nach dem Willen des Gremiums langsamer fließen. In der Gabelsberger- und der Theresienstraße soll die Einbahnstraßenregelung fallen. Damit würden die Straßen ihren Autobahn-Charakter verlieren. Innerhalb des Museumsviertels selbst soll durchgehend Tempo 30 herrschen. Die Akzeptanz des Areals soll zudem durch bewegliche Sitzbänke, eine breitere Gastronomie und längere Öffnungszeiten am Abend gesteigert werden. Langfristig könne man sich vorstellen, die TU-Mensa in ein zentrales Besucherzentrum umzuwandeln.

Ob die Pläne umgesetzt werden, liegt nicht in der Hand des Bezirksausschusses. „Unsere Vorschläge stellen nur eine informelle Meinungsäußerung dar“, so der BA-Vorsitzende Oskar Holl (SPD). Die Wünsche habe er zu Beginn der Woche dem Planungsreferat zukommen lassen. Er rechne damit, dass das Referat in den nächsten Monaten eine entsprechende Vorlage in den Stadtrat einbringen wird. Der hat dann das letzte Wort. Im Planungsreferat selbst ist von der Wunschliste bis dato nichts bekannt. „Wenn solche Vorschläge kommen, fließt das aber selbstverständlich in unsere Planungen mit ein“, so Referatssprecher Marc Binder.

Von Tobias Schulze

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