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Wegen eines angeblichen Bombenalarms musste das Gebäude des Amtsgerichts an der Pacellistrasse am Montagmorgen evakuiert werden.
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Wegen eines angeblichen Bombenalarms musste das Gebäude des Amtsgerichts an der Pacellistrasse am Montagmorgen evakuiert werden.

Bombendrohung am Amtsgericht: Alle müssen raus

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München - Schrecksekunden am Montagmorgen im Amtsgericht in der Pacellistraße: Angeblich soll ein Bombenalarm eingegangen sein. Das komplette Gebäude wurde daraufhin evakuiert.

Da standen sie in ihren dünnen Roben und fröstelten in der kalten Morgenluft: Mehrere hundert Richter, Justizbeamte, Angestellte und Prozessbeteiligte des Amtsgerichtsgebäudes in der Pacelli- und Maxburgstraße (Innenstadt) fanden sich am Montag in der Früh eine Stunde nach Dienstbeginn unversehens auf der Straße wieder. Hausalarm! Das ganze Gebäude einschließlich des Familiengerichts musste in Minutenschnelle geräumt werden.

Um 9.15 Uhr gingen sämtliche Telefone gleichzeitig los. Über eine Computer-Ansage wurden alle Beschäftigten aufgefordert, augenblicklich das Haus zu verlassen und keine Aufzüge mehr zu benutzten. Einige rafften noch Akten und Mäntel zusammen. Andere hatten noch nicht mal mehr Zeit, ihre Roben abzulegen.

Seit dem Attentat im Dachauer Amtsgericht, bei dem im Januar 2012 der Münchner Staatsanwalt Tilmann T. (31) von einem Angeklagten erschossen wurde, wurden alle bayerischen Gerichte mit internen Alarmanlagen ausgestattet, die zentral über die Telefonanlage gesteuert werden können. Die Warnung im Münchner Amtsgericht wurde gestern jedoch bald wieder aufgehoben, da es sich offensichtlich um einen Fehl­alarm handelte.

Die Ursache ist noch nicht ganz geklärt. Nach Angaben der Polizei könnte der Alarm versehentlich durch einen Computerfehler bei der Betreiberfirma ausgelöst worden sein. Die Anlage ist neu und wird derzeit justiert. Auch der Pförtner hatte zum Zeitpunkt der Auslösung offenbar keine Möglichkeit, über den roten Knopf Hausalam auszulösen. Gerüchte über eine mögliche Bombendrohung bestätigten sich nicht. Nachdem das Gebäude kontrolliert und für sicher befunden wurde, konnten alle Mitarbeiter gegen 10 Uhr wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren.

Dorita Plange

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