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Peer (12) ist leidenschaftlicher Klavierspieler und Hobbykomponist und einer von 16 Kandidaten bei „Dein Song“

Kleine ­Komponisten ganz groß

Castingshow im KiKa: Münchner Bub ist dabei

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Für viele ist es die beste Castingshow, die es im deutschen Fernsehen gibt – auch wenn sie nicht unbedingt die Schlagzeilen bestimmt wie DSDS oder The Voice of Germany.

Die Rede ist von Dein Song, einem Format, das seit nunmehr zehn Jahren im KiKa läuft, dem Kinderkanal von ARD und ZDF. In der Jubiläumsstaffel tritt ab Montag auch ein Münchner Bub an. Wir sprachen mit dem zwölfjährigen Peer und erklären, was es mit Dein Song überhaupt auf sich hat.

Eine große Hürde hat er schon genommen: Gegen mehrere hundert Bewerber konnte sich der zwölfjährige Peer aus München bereits durchsetzen. Er ist nun ­einer von 16 Kandidaten in der Castingshow Dein Song, die am Montag beim Kinderkanal in die zehnte Staffel startet und den Nachwuchs-„Songwriter des Jahres“ sucht (siehe unten).

„Das ist natürlich schon mal ein kleiner Erfolg“, sagt der Bub, der mit seinen Eltern und zwei großen Schwestern in Pasing lebt und ein leidenschaftlicher Musiker und Hobby-Komponist ist. „Seit meinem vierten Lebensjahr spiele ich Klavier“, erzählt er der tz. Zum selber Komponieren kam er durch seinen Vater, der hauptberuflich als Professer für Psychologie an der Münchner LMU lehrt. „Wir haben uns im Keller ein kleines Studio eingerichtet und nehmen mit Hilfe von Computern unsere eigenen Lieder auf“, sagt Peer, der in die siebte Klasse der Rudolf-Steiner-Schule in Schwabing geht. Für seinen Auftritt in der Sendung (zu sehen ist er am kommenden Donnerstag) hat er eine Hip-Hop-Nummer vorbereitet. „Das ist die Musik, die ich selbst am liebsten höre“, lacht er. „Ich hoffe, dass sie gut ankommt und ich es eine Runde weiter schaffe.“ Wir drücken ihm dafür jedenfalls fest die Daumen. 

„Dein Song“, montags bis donnerstags, 19.25 Uhr, KiKa

Stefanie Thyssen

Darum geht’s in der Sendung

Allein ein Blick auf die Liste der Paten zeigt, dass wir es bei Dein Song mit einem klasse Format zu tun haben: Seit der ersten Staffel vor zehn Jahren haben unter anderen Peter Maffay, Tim Bendzko, Nena, Sarah Connor, Rolando Villazón, Wolfgang Niedecken und Till Brönner die jungen Kandidaten auf ihrem Weg zum eigenen Lied unterstützt. Denn das ist das Prinzip der Sendung: Nachwuchsmusiker komponieren mit Hilfe von Profis ihren ­eigenen Song und stellen sich nach insgesamt 16 Folgen in einer großen Live-Show dem Votum der TV-Zuschauer.

Die Jury in diesem Jahr (v. li.): Ole Specht, Laith Al-Deen, Stefanie Heinzmann und Martin Haas

Die diesjährige Jubiläumsstaffel beginnt wie die vergangenen auch mit einem Casting. Auf Schloss Biebrich in Wiesbaden treten junge Künstler vor eine prominente Jury. Dieses Jahr besteht sie aus dem Songwriter Laith Al-Deen, dem Musikproduzenten Martin Haas, Tonbandgerät-Frontmann Ole Specht und Popsängerin Stefanie Heinzmann. Sie hören sich die Lieder an, geben Ratschläge – und fällen schließlich erste Entscheidungen: Wer überzeugt, darf mit ins Komponisten-Camp nach Ibiza fahren. Die acht Besten bekommen dort die Chance, ihre eigenen Kompositionen unter professionellen Bedingungen und mit ­Unterstützung der Paten (heuer sind unter anderen Wincent Weiss, Gil Ofarim und Matthias Schweighöfer dabei) zu ­veredeln. Das große Ziel: „Songwriter des Jahres“ zu werden.

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