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Markantes Gebäude: Das „Correo Quartier“ genannte Areal umfasst 45.000 Quadratmeter und liegt zwischen der Paul-Heyse-Unterführung und der Schwanthalerstraße.

45.000 Quadratmeter umfassendes Gebäude

„Bietet viel Potenzial“: Credit Suisse kauft Postbank-Gebäude am Bahnhof

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Die Credit Suisse hat sich das Postbank-Gebäude in Bahnhofsnähe gesichert. Nun geht es darum, was das Unternehmen aus dem 45.000 Quadratmeter umfassenden Gebäude macht.

München - Direkt am Hauptbahnhof hat sich die Credit Suisse ein riesiges Areal gesichert. Sie hat von der Postbank den Gebäudekomplex zwischen Bayer-, Paul-Heyse- und Schwanthaler Straße gekauft. Das als „Correo Quartier“ bezeichnete Gelände umfasst 45.000 Quadratmeter mitten im Bahnhofsviertel.

„Wir haben uns intensiv mit dem Standort München beschäftigt und sind von dem Projekt überzeugt“, sagt Karl-Josef Schneiders von Credit Suisse Asset Management Global Real Estate. Besonders die zentrale Lage am Bahnhof habe den Ausschlag zum Kauf gegeben.

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„Entwicklung des Bahnhofs greifbar“

„Die Lage bietet sehr viel Potenzial“, erklärt Schneiders. „Die Stadt wird in dieses Areal investieren. Wir wollen ebenfalls dazu beitragen, dass sich das Bahnhofsgebiet positiv entwickeln kann.“ Bisher gilt das Bahnhofsviertel bekanntermaßen eher nicht als Vorzeigegegend in der Stadt. Schneiders sieht München hier aber auf einem guten Weg: „Alle Städte in Deutschland sollten darauf achten, dass Bahnhöfe wieder attraktive Orte werden. Wir trauen München hier einiges zu, die Entwicklung des Bahnhofs an sich ist ja bereits greifbar.“

Was genau auf dem Areal passieren wird und wie es mit dem 1992 errichteten Gebäude weitergeht, ist noch nicht entschieden. Schneiders: „Wir haben noch keinen festen Zeitpunkt genannt. Die Neuplanung an einem solchen Objekt hat immer einen gewissen Vorlauf. Wir werden uns die Zeit nehmen, um uns darüber im Klaren zu werden, was wir im Detail dort entwickeln wollen.“

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„Digitalisierung und auch Co-Working“

Bei der Credit Suisse denken sie groß. „Wir beobachten wichtige Trends, die unser Leben und unsere Arbeitswelt stark verändern werden. Dies wird auch die Anforderungen an Immobilien verändern. Wir haben hier die Chance, solche Veränderungen direkt umzusetzen“, sagt Schneiders. „Die Anforderungen von Unternehmen an Flächen werden sich in Zukunft verändern. Stichworte sind Digitalisierung und auch Co-Working.“

Bei der Neugestaltung des Komplexes hat die Credit Suisse jedenfalls völlig freie Hand. „Der Vorteil ist, dass wir hier ein gesamtes Quartier zwischen Bayerstraße und Schwanthaler Straße erwerben konnten. Dadurch können wir eine Entwicklung betreiben, die das gesamte Viertel verändern kann.“ Derzeit befinden sich im Erdgeschoss Laden- und Gastronomieflächen. Die oberen Etagen werden als Büros genutzt. Unter dem Gebäude befinden sich gut 500 Stellplätze.

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Intensiver Kampf um Talente

Die Lage habe für künftige Mieter ganz praktische Vorteile, sagt Schneiders. „Die Gesellschaft wird immer mobiler und der ,Kampf um Talente‘ immer intensiver, da ist ein zentraler und attraktiver Standort, der gut erreichbar ist, auch ein wichtiges Argument beim Ringen um Fachkräfte.“

Einen genauen Zeitplan für die Neugestaltung des Correo Quartiers will die Credit Suisse noch nicht vorlegen. Auch die Nutzungsarten seien flexibel, so Schneiders.

Bis zum Abschluss dieser Überlegungen wird die Postbank das Gebäude weiter mieten. Das Interesse potenzieller Mieter scheint groß zu sein. Schneiders berichtet: „Wir haben bereits eine Menge Anfragen bekommen von unterschiedlichen Organisationen, die sich für diesen Standort interessieren.“

Marc Kniepkamp

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