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Die Münchner Fußball-Kneipe kennen auch Fans aus dem Rest Deutschlands. 

Ohne Reservierung wird‘s schwer

Das ist der WM-Plan von Münchens berühmtester Fußball-Kneipe „Stadion an der Schleißheimer Straße“

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Wenn Freunde überlegen, wo sie die Spiele der WM 2018 schauen sollen, wird mindestens einer vorschlagen: im „Stadion an der Schleißheimer Straße“. Das ist Münchens berühmteste Fußball-Kneipe. Lesen Sie, was der Wirt plant. 

München - Holger Britzius (Spitzname „Holle“), Mitbegründer und Wirt des „Stadion an der Schleißheimer Straße“, kündigt an, dass er „es wieder gnadenlos durchziehen“ wird: In seiner Kneipe wird er jedes Spiel des Turniers zeigen, darauf können die Fans vertrauen. Finden WM-Spiele parallel statt, werden diese auf verschiedenen Leinwänden und Fernsehern übertragen (immer mit Ton). 

Der krasseste Spieltag wird der 16. Juni werden, vermutete der Wirt der berühmtesten Münchner Fußball-Kneipe (hier gelangen Sie zum WM-Spielplan) vor WM-Start. Denn an diesem Tag laufen vier Spiele: Anpfiff ist um 12 Uhr (Frankreich – Australien), um 15 Uhr (Argentinien – Island), um 18 Uhr (Peru – Dänemark) und um 21 Uhr (Kroatien – Nigeria). Britzius scherzt im Gespräch mit unserer Onlineredaktion, dass „sich schon ein paar Psychopathen angekündigt“ hätten: „Die werden alle vier Spiele hintereinander sehen. Das haben sie schon bei der Weltmeisterschaft 2014 so gemacht“, sagt Britzius: „Und wenn die schon total verstrahlt sind, jubeln wir denen zwischendurch ein alkoholfreies Bier unter.“

Aus dem Archiv: Jubel, Trubel, Heiterkeit vor dem „Stadion an der Schleißheimer Straße“.

Platz vor den drei Fernsehen und zwei Leinwänden sei für „162,5 Fans“ – warum ein halb? „Weil wir immer noch irgendjemanden reinquetschen“, sagt der „Stadion“-Wirt. Aktuell (Stand: 5. Juni, 13 Uhr) seien die ersten zwei Deutschland-Spiele schon „ausgebucht“. Jeder, der sich per Mail ankündigt, bekommt eine persönliche Antwort, verspricht der Wirt. 

Ziel seines „Stadion“-Teams sei es, mindestens einen Gast aus jedem WM-Teilnehmerland zu bewirten – „wird schwer“. 

Für diese Live-Show am „Stadion“ kommen sogar die Nachbarn aus ihren Wohnungen

Seit der EM 2008 stellt sich Holger Britzius nach einem Deutschland-Sieg auf sein Auto, das vor der Kneipe parkt, und macht die „Humba“. Für diese Live-Show kämen sogar manche Nachbarn heruntergerannt, um mitzumachen. Dass Deutschland Weltmeister wird, hält er für unwahrscheinlich (sehen Sie hier den WM-Kader der deutschen Nationalmannschaft). Aber er tippt, dass das DFB-Team mindestens im Viertelfinale spielt. Frankreich sei sein „absoluter Favorit“ auf den WM-Titel 2018 in Russland. 

Sehen Sie hier das „Weltmeister-Humba“ von 2014 im Video:

Die Beziehung zu den Nachbarn sei „relativ entspannt“, sagt Britzius. Problematisch werde es nur dann, wenn jemand Neues einzieht. „Überraschenderweise sind es junge Pärchen, die sich über Lärm aufregen.“

Seit vergangenem Sommer betreibt der Wirt um die Ecke, in der Schwindstraße, mit dem „Obacht“ noch ein Augustiner-Wirtshaus, quasi „das Clubhaus“ zum „Stadion“: Dort werden alle Deutschland-Spiele gezeigt (Reservierungswünsche per E-Mail an servus@obacht-maxvorstadt.de).  

Hier wird der Wirt zum Kommentator beim legendären 7:1 Deutschlands gegen Brasilien

Die wichtigsten Informationen zum „Stadion“-Besuch während der WM 2018: 

Adresse: Schleißheimer Straße 82, 80797 München (Maxvorstadt);

Telefon: (089) 529736;

Website: www.stadionanderschleissheimerstrasse.de 

Anzahl der Plätze: 162 

Technik: Zwei Beamer (Leinwände 2 Meter x 1,40 Meter), drei Flachbildschirme

Fußball-Übertragung: Es werden alle Spiele der Fußball-WM 2018 gezeigt. Finden Spiele parallel statt, werden diese auf verschienen Leinwänden/TVs gezeigt. 

Reservierungen: Nur per E-Mail an reservierungen@sadss.de

Bier: Spaten, Franziskaner, Beck's (und „Mädchengetränke wie Spritz und Weinschorle“, kündigt der Wirt augenzwinkernd an.)

sah

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