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Am Hauptbahnhof München kommen auch zahlreiche Züge aus Italien an. Die Bundespolizei bereitet sich auf Coronavirus-Fälle vor.

Zahlreiche Züge aus Italien

Angst vor Coronavirus: Hauptbahnhof München ist gerüstet - Bundespolizei trifft Vorbereitungen 

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Wie hoch ist die Corona-Ansteckungsgefahr am Hauptbahnhof München, wo täglich Züge aus Italien angekommen? Für die Sicherheit dort ist die Bundespolizei zuständig.

  • München rüstet sich für eventuelle Coronavirus-Fälle, die aus Österreich und Italien anreisen könnten
  • Die Mediziner am Schwabinger Krankenhaus sind vorbereitet
  • Mundschutz-Masken sind in der Stadt vielerorts ausverkauft

München - In München bereitet sich die Bundespolizei am Hauptbahnhof auf eventuelle Coronavirus-Fälle vor. Wie Sprecher Wolfgang Hauner erklärt, sei man stets in enger Abstimmung mit den Gesundheits- und Sicherheitsbehörden. Bestehe ein begründeter Verdacht, dass sich in einem Zug am Hauptbahnhof München* ein Coronapatient befindet, würde man Kontakt mit einem Ansprechpartner im Zug aufnehmen und einen Notarzt zum entsprechenden Gleis schicken. Dieser könne dann direkt einen Schnelltest machen.

Hauptbahnhof München auf Coronavirus vorbereitet - Es bleibt bisher bei 14 bestätigten Fällen in Bayern

Fällt das Ergebnis positiv aus, wären die Mediziner am Schwabinger Krankenhaus auf neue Coronavirus-Patienten vorbereitet. Nach wie vor bleibt es bislang bei 14 bestätigten Fällen in Bayern. Sieben Betroffene waren in der Schwabinger Klinik in Quarantäne: Nachdem am Freitag (21.2.) ein weiterer Patient die Klinik verlassen konnte, werden dort noch zwei Menschen behandelt.

Mit der neuen Coronavirus-Krankheitswelle in Norditalien steigt in München wieder die Nachfrage nach einem Mundschutz: Vielerorts ist der aber schon ausverkauft. „Wir haben 40 Atemschutzmasken bestellt. Es konnten aber nur 20 geliefert werden“, erklärt Saidal Rahmanzada (37) von der Internationale Apotheke am Hauptbahnhof München. „Die Nachfrage steigt immens. Auch unser Desinfektionszeug für Flächen und Hände ist völlig ausverkauft. Es gibt Lieferengpässe

Coronavirus: Die Zahl der infizierten Personen in Italien steigt rasant an, elf Personen sterben an dem Virus. Die Grenzen sollen bislang nicht geschlossen werden. 

Auch am Flughafen München ist man auf das Coronavirus vorbereitet*. Eine Airline hat außerdem Flüge nach China gestrichen.

Höchst aggressiv und uneinsichtig verhielt sich ein Mann (29) am Hauptbahnhof München gegenüber der Bundespolizei. Schließlich wurde es für die Einsatzkräfte gefährlich.

Das Coronavirus beherrscht seit Wochen die Schlagzeilen - auch in München. „Der Verrückte Eismacher“ hat jetzt mit viel Ironie reagiert - mit einer irren Idee.

Eine Kinderärztin aus München schlägt währenddessen Alarm - das Coronavirus könnte dazu führen, dass die Praxis bald schließen muss. Schuld sind allerdings nicht etwa eine hohe Anzahl an Infektionsfällen.

*tz.de und Merkur.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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