Achtung, Pendler: Störung bei S7 und Stau auf der Stammstrecke

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Bis 23 Uhr wird Inhaberin Christina Ernst ihren Markt im Bahnhof öffnen.

Einkaufen von 7 bis 23 Uhr

Hauptbahnhof bekommt einen Edeka

Nicht nur Reisenden dürfte das gefallen: Am Donnerstag eröffnet am Münchner Hauptbahnhof ein Edeka-Markt - mit verlängerten Öffnungszeiten.

Das ist was für Spontan-Einkäufer und Zutaten-Vergesser, früh am Morgen, spät am Abend, fast immer: Morgen öffnet der neue Edeka-Markt in der Zwischenebene des Hauptbahnhofs seine Türen. Die Filiale liegt über den S-Bahn-Gleisen am nördlichen Bahnhofseingang. Hier können Münchner und Reisende einkaufen gehen – und zwar eben auch zu ungewöhnlichen Zeiten. Geöffnet ist Montag bis Freitag von 7 bis 23 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertag von 8 bis 23 Uhr.

Auf 600 Quadratmetern Verkaufsfläche gibt’s das meiste, was auch in herkömmlichen Edeka-Filialen zur Auswahl steht. „Es ist alles da, nur eben nicht in der Fülle“, sagt Inhaberin Christina Ernst. Wobei es durchaus noch Änderungen geben kann: „Wenn wir merken, dass Bedarf für einen bestimmten Artikel besteht, dann ergänzen wir unser Warenangebot nachträglich. Hier sind wir flexibel und wollen gezielt auf die Wünsche der Kunden eingehen.“ Auch bei den Öffnungszeiten könnte sie noch nachrüsten. Theoretisch wäre im Hauptbahnhof sogar rund um die Uhr erlaubt. Christina Ernst glaubt allerdings, dass nachts zu wenig los ist, als dass es sich lohnen würde.

Zur neuen Filiale gehören unter anderem ein Backshop, eine Tiefkühlabteilung mit Fleisch- und Molkereiprodukten, eine Obsttheke, Süßwaren sowie eine Weinabteilung. Außerdem gibt’s einen 30 Quadratmeter großen Kühlbereich, in dem man Softdrinks, Wasser, Bier und Säfte bekommt. Schon seit Anfang des Jahres liefen die Arbeiten, am morgigen Donnerstag um 7 Uhr in der Früh nimmt der Laden seinen Betrieb auf.

Grund dafür, dass der Edeka hier länger öffnen kann als an fast allen anderen Stellen der Stadt: Für den Hauptbahnhof gelten (wie beispielsweise auch für den Flughafen und Tankstellen) Ausnahmegenehmigungen. In anderen deutschen Großstädten – insbesondere Berlin – gibt’s Einkaufen beim „Späti“ längst überall.

Sara della Malva

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