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Ein Ende des Hungerstreiks ist derzeit nicht absehbar.

Flüchtlingsprotest am Rindermarkt

Kein Ende des Hungerstreiks in Sicht

München - Im Kampf um die Annerkennung ihrer Asylanträge scheinen die Bewerber weiterhin wild entschlossen. Ein Ende des Hungerstreiks ist nicht in Sicht.

Die Asylbewerber im Durst- und Hungerstreik in der Münchner Innenstadt wollen ihre lebensgefährliche Aktion fortsetzen - auch wenn zwischenzeitlich etliche von ihnen im Krankenhaus behandelt werden mussten. Das kündigte ein Sprecher der Gruppe am Donnerstag an. Die Asylbewerber fordern sofortige Anerkennung ihrer Asylanträge. Zudem seien inzwischen einige Unterstützer, die bereits einen gesicherten Aufenthaltsstatus in Deutschland haben, aus Solidarität in einen Hungerstreik getreten, hieß es in einer Mitteilung. Von den Asylbewerbern, die in Kliniken behandelt werden mussten, seien 4 wieder zurück in dem Camp auf dem Rindermarkt, sagte ein Sprecher der Regierung von Oberbayern. Ein direktes Gespräch mit den Hungerstreikenden werde den Behörden aber weiter verwehrt.

Verhandlungen zwischen den Behörden und dem Sprecher der Gruppe waren am Mittwoch ergebnislos abgebrochen worden. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hatte angeboten, die Anträge binnen zwei Wochen zu prüfen - doch das lehnte der Sprecher ab.

dpa

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