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Nix fließt mehr: Der Fischbrunnen bleibt bis 11. Januar gesperrt.

Stadtwerke müssen Wasserleitung reparieren

Leck am Fischbrunnen! Jetzt kommt der Bagger

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München - Der Fischbrunnen ist ein beliebter Treffpunkt für Münchner und Touristen. Doch am Dienstag floss kein Wasser mehr. Nun müssen die Stadtwerke anrücken

Nanu, warum fließt denn hier kein Wasser mehr? Viele Münchner wunderten sich am Dienstag, dass der Fischbrunnen am Marienplatz ausgetrocknet ist. An der Sonne lag’s jedenfalls nicht! Die wirkliche Ursache: „Wir haben ein Leck in einer unterirdischen Wasserleitung“, sagt Christian Müller vom Baureferat.

Um die undichtige Stelle zu reparieren, musste die betroffene Wasserleitung nun abgesperrt werden. Deshalb ist der Fischbrunnen vorübergehend abgestellt – und bleibt es laut Baureferat noch bis zum 11. Januar. Solange brauchen die Arbeiter, um die Stelle zu finden und abzudichten.

Am Marienplatz wird in der Zwischenzeit auch ein Bagger anrollen! „Wir müssen aufgraben, um an die Leitung heranzukommen. Sie liegt 1,20 Meter tief im Boden“, bestätigt Bettina Hess, Sprecherin der Stadtwerke. Konkret handele es sich um das Teilstück einer Hauswasseranschluss-Leitung vom Rathaus, die von der Hauptversorgungsleitung der Stadtwerke abgeht. „Sie verläuft vom Fischbunnen bis zur Rathaus-Pforte“, erklärt Hess. Etwa zehn Zentimeter dick sei die defekte Leitung – es ist eine von mehreren, die zum Rathaus verläuft. Die Stadtwerke wollen sie nun schnellstmöglich wieder zum Laufen bringen.

Denn die Münchner lieben ihren Fischbrunnen, der rund 25 000 Liter fasst. Dass er kein Wasser hat und trocken liegt – das gibt es sonst nie. Selbst dann, wenn es im Winter gefriert, läuft er ganzjährig durch. „170 von 188 städtischen Brunnen werden dagegen abgeschaltet“, sagt Christian Müller vom Baureferat. Sie erkennt man an der auffälligen Holzverkleidung, die gegen die Kälte schützen sollen. Sie laufen eben nicht weiter, damit die Leitungen keinen Schaden nehmen. Genau das ist am Marienplatz nun schon vor dem Wintereinbruch passiert! Auch wenn aktuell ein Leck der Grund ist. Der Fischbrunnen erscheint deshalb noch mindestens zwei Wochen lang im ungeliebten Gewand: Zwei Meter hohe Sperrgitter aus Metall umzäunen ihn von allen Seiten. Bis das Leck ausgebessert ist …

Andreas Thieme

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