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Wie in einem Agentenfilm

Spektakuläre Enthüllung: Der BND nutzte die Frauenkirche für geheime Beschattungen

Ein Gotteshaus im Dienst des Bundesnachrichtendienstes: Der BND nutzte die Münchner Frauenkirche offenbar für geheime Operationen in der Landeshauptstadt. 

München - Wie der SPIEGEL berichtet, nutze das Observationskommando QB30 des BND die Münchner Frauenkirche für Beschattungsoperationen. Demnach baute der Geheimdienst Sende- und Empfangsanlagen in die Glockentürme ein. Wenn BND-Agenten dann Spione oder ausländische Diplomaten in München beschatteten, konnten sie über diese Sendeanlagen untereinander im Funkverkehr bleiben sowie mit der BND-Zentrale in Pullach. Der Einbau erfolgte laut dem SPIEGEL noch vor 1989, also noch während des Kalten Krieges. Mittlerweile werde die Anlage in der Frauenkirche aber vom BND nicht mehr benutzt. 

Reinhard Gehlen:  Der geheimnisumwitterte erste BND-Chef

Damit aber nicht genug: Das Magazin zitiert einen „BND-Veteranen“, der behauptet, auch eine weitere Behörde habe die Kirche für Beschattungen genutzt - und tue es möglicherweise noch immer. 

Operation „Gallant Phoenix“: BND beteiligt sich an Geheimaktion gegen den IS

mag

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