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Neues Zuhause 

Vier Waschbären machen jetzt den Tierpark unsicher

Vier kleine Einbrecher streifen seit vergangenen Donnerstag durch den Tierpark Hellabrunn: Vier Waschbären aus der Reptilienauffangstation haben ein neues Zuhause gefunden. 

München - Sie heißen Michel, Lars, Ida und Anna: Vier Waschbären leben jetzt im Münchner Tierpark Hellabrunn. Sie seien am vergangenen Donnerstag aus der Münchner Reptilienauffangstation nach Hellabrunn gezogen, teilte der Zoo am Dienstag mit. Die vier Waisen waren im Frühjahr 2017 im Alter von etwa zwölf Wochen dort abgegeben worden. Nun haben sie mit der ehemaligen Puma-Anlage ein neues, längerfristiges Zuhause bekommen. Zuletzt hatten Waschbären bis 1999 in Hellabrunn gelebt. Ihre auffälligen Fellzeichnung im Gesicht erinnert ein wenig an kleine Einbrechermasken.

Die Kleinbären genießen nicht überall einen guten Ruf. Die ursprünglich aus Nordamerika stammenden Tiere stellen keine besonders großen Anforderungen an ihren Lebensraum und ihre Nahrung. Wegen ihrer hohen Anpassungsfähigkeit können sie sich nahezu überall ausbreiten. Das sorgt vor allem in Städten für Schwierigkeiten.

Die Kleinbären gibt es in Deutschland seit den 1930er Jahren. Damals wurden sie ausgesetzt unter der Annahme, die heimische Fauna zu erweitern. Zudem entkamen einzelne Tiere aus Pelzfarmen. Seitdem hat sich der Waschbär immer weiter ausgebreitet.

dpa/vf

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