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Nach Großbrand: München zieht E-Busse vorerst aus dem Verkehr

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Von: Franziska Konrad

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Großbrand in Stuttgart
Ein Elektrobus war vermutlich der Auslöser für den Brand in einem Stuttgarter Busdepot. ©  Marijan Murat/dpa

Das Feuer in einem Stuttgarter Busdepot bleibt auch für München nicht ohne Folgen. Die MVG hat inzwischen reagiert - und eine Sicherheitsmaßnahme getroffen.

München - Ein Feuerinferno zerstörte vergangene Woche ein Stuttgarter Busdepot. 25 Busse brannten komplett ab. Der Schaden geht in die Millionenhöhe. Auslöser der Großfeuers? Mutmaßlich ein ladender Elektrobus. Gut eine Woche nach dem Brand, zieht nun auch die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) Konsequenzen.

Nach Großbrand in Stuttgart: MVG nimmt E-Busse außer Betrieb

Laut aktuellem Ermittlungsstand, handelt es sich bei dem Elektrobus in Stuttgart um ein Fahrzeug des Herstellers Evobus (Daimler). Auch in der Landeshauptstadt sind solche E-Busse unterwegs. Vorsorglich nimmt die MVG nun acht E-Busse gleichen Typs außer Betrieb. Das teilten die Stadtwerke München am Freitag, 8. Oktober, mit.

„Die Sicherheit steht für uns immer an erster Stelle. Daher haben wir uns entschlossen, die Fahrzeuge vorsorglich aus dem Betrieb zu nehmen, bis detaillierte Erkenntnisse zu dem Brand in Stuttgart vorliegen“, mit diesen Worten wird MVG-Geschäftsführer Ingo Wortmann in einer Pressemitteilung zitiert. Andere MVG-Elektrobusse, darunter etwa die von Ebusco, sollen wie üblich weiterfahren.

Trotz fehlender Einnahmen durch Corona, will die MVG künftig ihr Angebot verbessern. So soll etwa die U4 häufiger fahren, auch Busse und Tram sind nachts wieder unterwegs.

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