Bundespolizei klärt seltsamen Fall

Bosnier holt sich „geliehenes“ Handy zurück

Ein äußerst verworrener Fall von Handy-Diebstahl hat die Bundespolizei im Hauptbahnhof beschäftigt: Ein Rumäne sitzt nun wegen Diebstahls, falscher Verdächtigung und versuchter Nötigung in U-Haft.

München - Laut Bundespolizei hatte der 25-Jährige das Handy eines Bosniers „geliehen“. Nachdem der Eigentümer fürchtete, sein Telefon nicht mehr zurückzubekommen, zeigte der 21-Jährige dem Rumänen, dass er in einem Schließfach Platzpatronen und Schreckschussmunition hatte. Folge: Das Handy wanderte wieder zu seinem rechtmäßigen Besitzer. Der Rumäne ging dann jedoch zur Polizei und behauptete, der Bosnier hätte ihm sein Handy mit Waffengewalt geraubt. Als die Beamten den angeblichen Täter im Bahnhof antrafen, klärte sich aber die wahre Geschichte auf. Der Rumäne ging in Haft, der Bosnier hat sich laut Polizei waffenrechtlich keiner Straftat schuldig gemacht.

sri

Rubriklistenbild: © dpa

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