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In einer Tram in München löste sich ein Teil der Deckenverkleidung und krachte herunter. (Symbolbild)

Mutmaßliche Vandalismus-Schäden

MVG dementiert Meldung über Dachschaden bei Tram - und setzt humorvolle Spitze

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Ein Teil einer Deckenverkleidung krachte am Mittwoch in München in einer Tram zu Boden. Die MVG verschickte nun eine recht witzige Pressemeldung zu dem Vorfall. 

München - In einem Zug der Münchner Trambahnlinie 12 mussten Passagiere am Mittwochmittag in Deckung gehen. Denn als die Fahrgäste mit der Tram zwischen Infanteriestraße und Leonrodplatz unterwegs waren, löste sich plötzlich ein Teil einer Deckenverkleidung aus Kunststoff und krachte auf den Boden. Die gute Nachricht: Verletzt hat sich dabei niemand. 

Die Münchner Verkehrsgesellschaft geht von einem Vandalismus-Schaden aus, heißt es in einer Pressemitteilung. Vorsichtshalber überprüften in der Nacht auf Donnerstag aber Mitarbeiter die Deckenverkleidungen der anderen Züge desselben Typs - es wurden jedoch keine Auffälligkeiten festgestellt. 

Die MVG dementierte eine Schlagzeile, wonach alle Trams überprüft werden sollten

Die Bild-Zeitung gab nach dem Vorfall am Mittwoch bekannt, die neue Tram habe einen Dachschaden und in München würden alle Trams überprüft. Beides dementierte die MVG nun. „Dachschaden? Jedenfalls nicht bei der Tram“, heißt es in der Pressemitteilung, und weiter: „Es müssen auch nicht alle Münchner Tramzüge überprüft werden, wie heute an den Zeitungskästen der Bild zu lesen ist.“ 

Man gehe davon aus, dass es sich bei dem Einbruch der Deckenverkleidung um einen Einzelfall handele, sagte MVG-Sprecher Matthias Korte gegenüber Bild. Die Tramflotte sei auch am Donnerstag wieder ganz normal im Einsatz, gab die MVG Entwarnung. 

Die MVG und die Bahn warnen Fahrgäste derweil davor, Bettelmusikanten Geld zu geben. Immer mehr von ihnen sind in den S- und U-Bahnen zu sehen.

Lesen Sie auch: Nicht nur der Fahrplan wird gewechselt - MVG lässt jetzt XXL-Tram los

Auch interessant: Gerade noch rechtzeitig: Neue Tram darf auf die Schiene - doch Werkstatt einsturzgefährdet

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