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Demonstration gegen die 54. Münchner Sicherheitskonferenz 2018

Versammlungen und Verkehrsregeln

Wichtige Hinweise der Polizei zur 55. Münchner Sicherheitskonferenz

Am Wochenende findet die 55. Münchner Sicherheitskonferenz statt. Deshalb ändert sich einiges in der Stadt. Die Polizei eine wichtige Mitteilung für die Bürger dazu herausgegeben.

München - Anlässlich der 55. Münchner Sicherheitskonferenz wird die Polizei mit 4400 Beamten aus Bayern und ganz Deutschland im Einsatz sein. Nachfolgend sind die wichtigsten, die Bevölkerung betreffenden Informationen aufgelistet.

Sicherheitsbereich der Konferenz

Die Münchner Sicherheitsbereich umfasst folgende Straßen: Promenadeplatz – Kardinal-Faulhaber-Straße – Karmeliterstraße – Hartmannstraße, sowie Teile der Pacellistraße, Prannerstraße und Maffeistraße. Eine Übersichtskarte mit dem eingerichteten Sicherheitsbereich ist auf der Homepage des Polizeipräsidiums München einsehbar (https://www.polizei.bayern.de/muenchen/).

Versammlungen im Rahmen der Konferenz

Die Versammlungslage im Umfeld der Sicherheitskonferenz fokussiert sich insbesondere auf Samstag, 16.02.2019. Hier ist hauptsächlich die Versammlung des „Aktionsbündnisses gegen die NATO-Sicherheitskonferenz“ zu nennen. Vom Veranstalter werden dazu rund 4.000 Teilnehmer erwartet.

Die Auftaktkundgebung findet um 13:00 Uhr am Karlsplatz statt. Anschließend kommt es in der Zeit von 14:00 Uhr bis 15:00 Uhr zu einem Demonstrationszug. Die Abschlussveranstaltung ist am Marienplatz von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr angemeldet.

Zudem beabsichtigen die Veranstalter eine Menschenkette mit etwa 600 Teilnehmern durch die Münchner Fußgängerzone vom Karlsplatz bis hin zum Marienplatz durchzuführen. Der Demonstrationszug wird folgenden Weg nehmen: Karlsplatz – Lenbachplatz – Maximiliansplatz – Platz der Opfer des Nationalsozialismus – Brienner Straße – Odeonsplatz – Residenzstraße – MaxJoseph-Platz – Dienerstraße – Marienplatz.

Verkehrslage während der Sicherheitskonferenz

In und um den Bereich der Sicherheitszone am Hotel „Bayerischer Hof“ ist eine absolute Halteverbotszone ausgewiesen, auf die mit entsprechenden Verkehrszeichen schon seit längerem hingewiesen wird. Ebenso wurden für dieses Wochenende in München noch weitere Halteverbotszonen eingerichtet, wie z.B. auf den angekündigten Demonstrationswegen.

Widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge in diesen Halteverbotszonen werden aus Sicherheitsgründen sowie zur störungsfreien Durchführung der Demonstrationen konsequent abgeschleppt. Im Zuge der Münchner Sicherheitskonferenz kann es daneben auch noch vereinzelt zu temporären Halteverbotszonen außerhalb des erweiterten Bereiches der Münchner Innenstadt kommen. Auch hier wird die Einhaltung eng überwacht und widerrechtliche Fahrzeuge umgehend abgeschleppt. Durch die Transferfahrten hochrangiger Staatsgäste und die begleitenden Schutzmaßnahmen, wird es vereinzelt durch kurzzeitige Sperrmaßnahmen zu begrenzten Verkehrsbehinderungen kommen.

Die Münchner Polizei versucht dabei das Spannungsfeld zwischen der Mobilität unserer Bevölkerung und der Sicherheit der vereinzelten schutzbedürftigen Konferenzteilnehmer mit Augenmaß zu behandeln.

Polizei-Vize-Präsident hofft auf ruhige Veranstaltung

Darüber hinaus erfolgt im Bedarfsfall auch eine Weitergabe herausragender Informationen zum Einsatzverlauf über den Twitter-Kanal @polizeimuenchen der Münchner Polizei.

Polizeivizepräsident Werner Feiler, der Leiter der polizeilichen Einsatzmaßnahmen: „Für mich als Einsatzleiter der Münchner Polizei ist auch der Einsatz in diesem Jahr genauso anspruchsvoll und spannend wie in all den Jahren zuvor. (...) In Bezug auf die Sicherheitskonferenz erhoffe ich mir für die Teilnehmer einen störungsfreien Ablauf. Für unsere Bevölkerung wünsche ich mir, dass die Beeinträchtigungen auf ein Mindestmaß reduziert werden können.“

Lesen Sie auch auf Merkur.de*

55. Münchner Sicherheitskonferenz: Straßensperrungen und 4000 Gegendemonstranten erwartet

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